Menschengedenken auf dem oberschwäbischen Erinnerungsweg

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Zwischen Fachwerkhäusern und Streuobstwiesen erinnern in Oberschwaben miteinander verbundene Gedenkorte an Verbrechen, Verfolgung und Widerstand unter nationalsozialistischer Herrschaft.

Gedenkorte für die Opfer des Holocaust

Von Anfang 1942 bis Ende 1944 wurden in Auschwitz mehr als eine Million Menschen umgebracht. Unter ihnen waren 27 Sinti aus Ravensburg, vom kleinen Kind bis zum Greis. Eine Stele in Ravensburg an der St. Jodoks-Kirche erinnert heute an sie. Das Kunstwerk der "Graue Bus" in Weissenau gedenkt der Euthanasieopfer, das jüdische Museum in Bad Buchau erinnert an die Vertreibung und Ermordung jüdischer Bürger oder eine Stolperschwelle an die getöteten Zwangsarbeitern in Weingarten.

Die Erinnerung wachhalten

Die regional vernetzten Gedenkorte machen bewusst, wie viele Menschen vor Ort, in direkter Nachbarschaft, unter nationalsozialistischem Unrecht leiden mussten. Nachkommen der Opfer und engagierte Bürger halten die Erinnerung wach.

Autorin: Susanne Babila

Übernahme vom SWR

Redaktion im WDR: Christina-Maria Purkert

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