Es sind oft die scheinbar kleinen Dinge, die einen Unterschied machen: die Entscheidung, einen Spaziergang zu machen, eine Salami-Pizza zu essen oder die Mangos aus dem Kühlschrank der Eltern zu holen.
Denn Entscheidungen machen Menschen handlungsfähig, sie sind der Weg aus der Ohnmacht in einer Krisensituation, sagt Albi Roebke. Seit 25 Jahren ist der evangelische Pfarrer Teil der Notfallseelsorge in Bonn/Rhein-Sieg und bietet seelische Soforthilfe. Bei Unfällen, Gewaltverbrechen oder auch Katastrophen wie der Flut 2021 ist er da und begleitet Menschen in extremen Situationen.
Wie funktioniert Notfallseelsorge? Was motiviert Albi Roebke, seit über 25 Jahren ehrenamtlich engagiert zu sein? Und wie kann man mit Schicksalsschlägen umgehen? Darüber spricht Ralph Erdenberger mit Albi Roebke in der Redezeit.
Redaktion: Moritz Folk und Jessica Eisermann