Mythen sind plausibel, bieten einfache Lösungen für komplexe Probleme. Kein Wunder also, dass sie sich ziemlich leicht in unseren Köpfen festsetzen. Auch im Schulbetrieb kursieren eine ganze Menge Mythen – und richten dort teilweise großen Schaden an. Für Schülerinnen und Schüler, aber auch für die Lehrenden.
In ihrem Buch "33 Mythen über Schule und Unterricht und was sich darüber für die Praxis ableiten lässt“ stellen verschiedene Autorinnen und Autoren diese Mythen dar, prüfen sie auf ihren Wahrheitsgehalt und geben Empfehlungen, was man ihnen entgegensetzen könnte.
Bei der Lektüre der Aufsatzsammlung lernt man zum Beispiel, dass Hausaufgaben nicht wirklich Sinn machen, Kinder nicht unbedingt lernen wollen, Schulen nur wenig zur Demokratiebildung beitragen und die Pubertät nicht nur herausfordernd, sondern vor allem eine Chance ist.
Buchtipp
Jörg Siewert, Ludger Brüning (Hrsg.) (2026): 33 Mythen über Schule und Unterricht. Und was sich daraus für die Praxis ableiten lässt. Weinheim: Beltz. 280 Seiten. ISBN: 978-3-407-25961-5.
Redaktion: Monika Kopahl
Sendung: WDR 5, Neugier genügt, 24.07.2026, 10:04 Uhr