In Teilen des Elsass dürfen seit April 2025 besonders gefährdete Menschen ihr Leitungswasser nicht mehr trinken: Ewigkeitschemikalien, PFAS genannt, gelangten über den Löschschaum bei Feuerwehrübungen am Euroairport ins Grundwasser. Aber die Stoffe könnten sich dann auch über das Grenzgebiet hinaus bis in den Rhein ausgebreitet haben, der Millionen Menschen mit Trinkwasser versorgt.
Einige Gemeinden verfügen nicht über moderne Reinigungsanlagen mit vierter Reinigungsstufe, sodass Mikroverunreinigungen, wie eben PFAS, aber auch Arzneimittelrückstände, Pestizide oder andere Alltagschemikalien im Leitungswasser bleiben. Immer bessere Messmethoden offenbaren zudem immer mehr und neue Schadstoffe. Wasserwirtschafts-Berater und Blogger Siegfried Gendries betont: Unser Wasser ist zwar sicher, aber um die Qualität langfristig zu wahren, braucht es politische Maßnahmen.
Redaktion: Alina Eckelmann
Sendung: WDR 5, Neugier genügt, 08.01.2026, 10:04 Uhr