In christlich geprägten Regionen bedeutet die Zeit von Aschermittwoch bis Ostern für viele Verzicht: auf das Smartphone, auf Fernsehen, auf Zigaretten, Fleisch, Alkohol oder Süßigkeiten. Andere verzichten ganz auf Nahrung – sie fasten.
Was früher oft aus der Not heraus geschah, weil Lebensmittel knapp waren, ist heute eine bewusste Entscheidung in unserer Überflussgesellschaft. Menschen fasten aus religiösen oder kulturellen Gründen, um abzunehmen – oder weil sie ihrem Körper etwas Gutes tun wollen.
Doch warum gilt Fasten als so gesund? Was passiert im Körper, wenn keine Nahrung mehr zugeführt wird? Seit Mitte der 2010er-Jahre untersucht die Wissenschaft intensiv, welche heilenden Effekte Fasten haben kann.
Autorin: Renate Werner
Redaktion: Jessica Eisermann