Krieg in der Ukraine: Was braucht das Land?
Forderungen nach Gebietsabtretungen, stockende Waffenlieferungen und Angriffe auf zivile Infrastruktur: Die Lage der Ukraine ist angespannt. Was braucht das Land für eine sichere Zukunft? Diskutieren Sie mit ARD-Korrespondent in Kiew Florian Kellermann und Moderatorin Anja Backhaus im WDR 5 Tagesgespräch!
Nach Gesprächen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und dem russischen Machthaber Wladimir Putin wächst bei Donald Trump die Ungeduld: Wenn es nach dem US-Präsident geht, sollen bei einem sofortigen Waffenstillstand die Kämpfe entlang der aktuellen Frontlinien eingefroren werden. "Lasst es so zerteilt, wie es jetzt ist", so Trump. Man könne später "etwas aushandeln".
Derweil wächst die Sorge, Trump sei von seinem Telefonat mit Putin am vergangenen Donnerstag beeinflusst worden. Der "Washington Post" zufolge schlug der russische Machthaber darin einen Gebietstausch vor, bei dem die Ukraine die Regionen Donezk und Luhansk abtreten würde.
Um sich gegen die anhaltenden Angriffe verteidigen zu können, wartet die Ukraine noch immer auf die Zusage für die Lieferung von weitreichenden US-Marschflugkörpern des Typs "Tomahawk". Laut einer aktuellen Auswertung ging zudem die Militärhilfe für das angegriffene Land im Juli und August 2025 trotz der NATO-Initiative "Prioritized Ukraine Requirements List" (PURL) zurück.
Kurz vor Beginn des Winters meldet die Ukraine immer wieder Angriffe auf die Energieversorgung: Mehrere Gasförderanlagen wurden getroffen und die Produktion eingestellt. Das Land bereitet sich auf eine schwierige Heizsaison vor.
Was braucht das angegriffene Land? Sollten mehr Waffen geliefert werden? Braucht es mehr diplomatische Bemühungen? Was kann parallel gelingen und wo schließen sich Diplomatie und Waffenlieferungen aus? Wie bewerten Sie die Positionierung von US-Präsident Donald Trump?
Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555).
Gast: Florian Kellermann, ARD-Korrespondent Kiew
Redaktion: Alina Eckelmann, Jonas Klüter-Tovar und Monika Kophal