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Erste Internationale Elektrizitätsausstellung 1881 in Paris

10.08.1881: Erste internationale Elektrizitätsausstellung in Paris eröffnet

Ab dem 10. August 1881 wird in Paris die Zukunft präsentiert: Tausende Glühbirnen und elektrische Fahrzeuge bringen Besucher zum Staunen - und zeigen, wie anders ihr Leben bald aussehen wird.


In diesem Zeitzeichen erzählt Christian Kosfeld:

  • wie Werner von Siemens in Paris eine elektrische Straßenbahn vorführt,
  • warum Thomas Edison mit seiner Glühlampe noch längst nicht alle überzeugt,
  • weshalb Besucher 1881 erstmals Opernmusik live über Telefonleitungen hören können.

1881 spielt Elektrizität im Alltag der meisten Menschen kaum eine Rolle. Umso größer ist das Staunen, als in Paris erstmals eine Ausstellung ausschließlich dieser neuen Technik gewidmet wird.

Im Industriepalast präsentieren Erfinder und Unternehmen aus mehreren Ländern ihre Entwicklungen, von elektrischer Beleuchtung über Generatoren bis hin zu neuartigen Verkehrsmitteln und Kommunikationssystemen. Vieles wirkt damals wie Zukunftsmusik, manches wird schon wenige Jahre später selbstverständlich.

Die Internationale Elektrizitätsausstellung markiert einen Wendepunkt: Sie macht einer breiten Öffentlichkeit sichtbar, welches Potenzial in der Elektrizität steckt – und wie grundlegend sie das Leben verändern wird.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

  • Hanswalter Dobbelmann, Leiter des Deutschen Elektrizitätsmuseums in Recklinghausen
  • Ernst Peter Fischer: Das große Buch der Elektrizität, Köln 2011
  • Frank Dittmann: "Elektropolis -  eine Utopie von 1881", In: Paulina Dobroć, Andie Rothenhäusler (Hrsg.): 2000 Revisited – Visionen der Welt von morgen im Gestern und Heute. Karlsruher Studien Technik und Kultur 2020
  • Gérard Borvon: First International Exposition of Electricity, Paris 1881
  • Erich Hinkefuß: Die erste elektrische Weltausstellung. Die Gartenlaube Heft 42, 1881

Weiterführende Links:

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Die Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Christian Kosfeld
Redaktion: Christoph Tiegel und Matti Hesse