Ein Mann in Deutschland-Farben blickt enttäuscht

WM-Drama im Sechzehntelfinale Forscher messen Fan-Stress

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Forscher der Universität Bielefeld untersuchen derzeit, wie sehr die Fußball-WM den Fans buchstäblich ans Herz geht. Per Smartwatch werden die Vitaldaten während der Spiele analysiert. Auch das deutsche WM-Aus wurde jetzt ausgewertet.

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Heidi Kurth

Das erste Mal so richtig im WM-Fieber waren die deutschen Fans ausgerechnet in dem Spiel, das ihr letztes sein sollte. Denn in den beiden Gruppenspielen davor waren Herzfrequenz und Stresslevel eher verhalten, sagen die Forscher aus Bielefeld. Wohl weil die deutsche Mannschaft als Favorit in die Spiele ging.

Forscher: Fans waren deutlich bewegt

Im Sechzehntelfinale zeigten die Fans dann erstmals Emotionen. Auch dieses Spiel begann zwar herztechnisch eher ruhig, aber spätestens nach dem 1:1 Ausgleichstreffer von Havertz stieg die Spannung der Fans und damit auch die Herzfrequenz. Im Elfmeterschießen hatte der Puls dann seinen Höhepunkt: innerhalb kürzester Zeit stieg der Ruhepuls von 75 auf 85 - und das mitten in der Nacht, wenn er normalerweise fällt. Für die Forscher aus Bielefeld ein klares Zeichen fürs Mitfiebern.

Fassungslosigkeit beim Public Viewing in Essen-Rüttenscheid

Fassungslosigkeit beim Public Viewing in Essen-Rüttenscheid

Fußballfans im "Stresstest"

Zur Fußball-WM untersuchen Forscher der Universität Bielefeld wie stark Fans verschiedener Nationalteams körperlich auf Spiele reagieren. Dafür werden die Vitaldaten von Smartwatches der Fans anonymisiert ausgewertet. Herzfrequenz, Stresslevel, Bewegung und Schlafdaten werden erfasst und verglichen. Die Forscher interessiert, ob Fans verschiedener Nationalteams unterschiedlich stark auf dasselbe Spielergebnis reagieren.

WM-Aus ging Fans ans Herz

WDR 03.07.2026 00:45 Min. Verfügbar bis 02.07.2028 WDR Online

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Unsere Quellen:

  • Pressemitteilung Universität Bielefeld
  • LinkedIn-Beitrag Studienleiter Christian Deutscher

Sendung: WDR.de, WM-Aus ging Fans ans Herz, 03.07.2026, 11:23 Uhr

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