Fans von Rot-Weiss Essen (Archivbild).
Bildquelle: dpa/Christoph Reichwein"Wir treten rassistischen, verfassungs- und fremdenfeindlichen sowie anderen diskriminierenden oder menschenverachtenden Verhaltensweisen entschieden entgegen", teilte der Klub auf dpa-Anfrage mit. Das Zeigen des Hitlergrußes sei eine Straftat, von der sich der Klub distanziere.
Zuerst hatte die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" über den Vorfall berichtet, der in der TV-Übertragung zu sehen war und später im Internet verbreitet wurde.
Straftat kurz nach dem Führungstreffer
Videobilder zeigen, wie ein Fan im Gästeblock der Essener am Sonntag im Ludwigsparkstadion nach dem Führungstreffer zum 1:0 von Ben Hüning den rechten Arm hochriss. Ein Mann dahinter reagierte darauf, in dem er den Arm des Verursachers herunterdrückte.
"Eine Person, die sich in dieser Form verhält, schadet uns allen und ist bei uns nicht willkommen. Wir werden sämtliche Möglichkeiten, die sich uns hierbei bieten, ausschöpfen", teilte RWE weiter mit und spielte auf eine Strafanzeige und ein Haus- und Stadionverbot sowie einen Vereinsausschluss an. Das vorrangige Ziel sei es, schnellstmöglich den Täter zu identifizieren.
Hitlergruß im Stadion: Wie Rechte (wieder) die Fußballkurven erobern
Bildquelle: wdrMonitor. 21.05.2026. 09:07 Min.. UT. Verfügbar bis 30.12.2099. Das Erste. Von Julius Baumeister, Luc Oeppert, Max Ortmann.
Unsere Quellen:
- Nachrichtenagentur dpa
Sendung: WDR.de, "RWE äußet sich zu Hitlergruß-Vorfall", 11.08.2026, 20:21 Uhr