Borussia Mönchengladbach: Ko Itakura beim Pokalspiel in Mainz

Ko Itakura beim Pokalspiel in Mainz

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Borussia Mönchengladbach Ko Itakura - Heimkehr des verlorenen Sohnes

Stand:

Erst vor wenigen Tagen vermeldete Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach die erfolgreiche Rückholaktion von Ko Itakura. Jetzt soll der Japaner gleich zum Bundesliga-Auftakt bei RB Leipzig am Samstag (15.30 Uhr) die Abwehr zusammenhalten.

Von Jens Mickler

Es war ein richtiger Gänsehautmoment für die Gladbacher beim Pokalspiel vergangenen Sonntag in der Mainzer Arena: Als in der 57. Minute Ko Itakura den Rasen betrat, brandete riesiger Jubel bei den vielen tausend Borussen-Fans auf. Itakura war wieder da. Der in Mönchengladbach so beliebte Japaner stand wieder in der Elf, die er vor einem Jahr in Richtung Ajax Amsterdam verlassen hatte.

Bei Schott Mainz (5:0-Sieg) ließ ihn Trainer Eugen Polanski "nur" 33 Minuten spielen, was verständlich war, denn der Deal mit dem Mann aus Fernost war ja erst drei Tage zuvor fix gemacht worden.

Finanzieller Coup mit Itakura

Jetzt haben sie ihn also wieder am Niederrhein, jenen Mann, der schon von 2022 bis 2025 bei den Fohlen die Abwehr stabilisierte. Der Nationalspieler soll gemeinsam mit Kevin Diks die Defensivzentrale bilden. Eine tragende Säule der vergangenen Jahre hat bekanntlich die Borussia verlassen. Nico Elvedi verließ die Gladbacher nach elf Jahren in Richtung Leeds United.

Borussia Mönchengladbach: Gladbacher Spieler mit Kevin Diks beim Pokalspiel in Mainz.

Gladbacher Spieler mit Kevin Diks beim Pokalspiel in Mainz.

Bildquelle: IMAGO/HMB Media/Yannis Dreimann

Mit dem Itakura-Deal ist Manager Rouven Schröder ein kleiner Coup gelungen. 10 Millionen Euro hatte die Borussia angeblich vor einem Jahr von Ajax Amsterdam eingesammelt, um ihn jetzt für 3,5 Millionen Euro zurückzuholen. Itakura unterschrieb einen Vertrag bis ins Jahr 2030. Weil auch Nico Elvedi, dessen Vertrag im nächsten Jahr ausgelaufenen wäre, noch einmal acht Millionen Euro in die Kasse spülte, kann sich Schröder so richtig die Hände reiben.

In Amsterdam nicht klargekommen

Hinter Itakura liegt ein nicht so schönes Jahr in den Niederlanden. Bei Ajax kam der 29-Jährige aus Yokohama nicht gut klar. Schon im Winter unternahmen Schröder und Co. einen Versuch, ihn aus Amsterdam zurückzuholen. Damals scheiterte die Aktion noch.

Es folgte für Itakura eine Weltmeisterschaft, die auch nicht von großem Erfolg gekrönt war. Die Japaner schieden im Sechzehntelfinale gegen Brasilien (1:2) aus. Itakura kam in dem K.o-Spiel gar nicht mehr zum Einsatz, auch zuvor konnte sich der Innenverteidiger auf der großen Bühne nicht ins Rampenlicht spielen.

Ko Itakura - Die Rückkehr des Gladbachers Abwehrchefs

NRW-Sport 27.08.2026 51 Sek. Verfügbar bis 26.08.2028 WDR Online

Youngster Leszczynski steht bereit

Das alles soll nun in Mönchengladbach wieder anders werden. Wahrscheinlich steht Itakura beim Gastspiel in Leipzig am Samstag schon wieder direkt in der Startelf und falls nicht, hat Trainer Eugen Polanski ja noch einen ganz jungen Trumpf in der Hinterhand.

Der erst 19 Jahre alte Jan Leszczynski, Neuzugang von Legia Warschau, hat eine derart überzeugende Vorbereitung abgeliefert, dass ihm der Trainer guten Gewissens auch für das Auftaktspiel in Leipzig das Startelfmandat erteilen könnte.

Unsere Quellen:

  • Autor
  • kicker

Sendung: "Die Rückkehr des Gladbacher Abwehrchefs", WDR.de, 27.8.2026, 12.25 Uhr