Der Parcours beim CHIO in Aachen

Wettbewerbe in der Soers 65 Nationen zur Reit-WM in Aachen erwartet

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In gut zwei Wochen beginnt in Aachen die Reit-WM. Die Organisatoren erinnern vor allem an die Weltreiterspiele 2006 - und ziehen einen Vergleich zu Olympia.

Vom 11. bis 23. August werden in der Soers die Titel in sechs Disziplinen vergeben. Erstmals seit den Weltreiterspielen 2006 ist Nordrhein-Westfalen wieder Gastgeber der Weltmeisterschaften im Pferdesport. Mehr als 65 Nationen werden erwartet.

Dressurreiterin Isabell Werth 2006 bei den Weltreiterspielen in Aachen

Dressurreiterin Isabell Werth 2006 bei den Weltreiterspielen in Aachen

Bei einem Medientermin verwiesen die Organisatoren immer wieder auf die Weltreiterspiele von 2006 in Aachen. "Das war unser Sommermärchen", sagte die mehrfache Olympiasiegerin Isabell Werth und bemerkte mit Blick auf die anstehende WM: "Wir sind uns deshalb der Verantwortung und der Spannung sehr bewusst." Die WM 2026 stellten die Veranstalter unter das Motto "Welcome home" ("Willkommen zu Hause"). Zahlreiche Mitglieder von mehreren europäischen Königshäusern werden in Aachen erwartetet.

2023 wurden die Wettbewerbe an Aachen und den Aachen-Laurensberger Rennverein (ALRV) vergeben. Seit einer Reform müssen nicht mehr alle Disziplinen an einem Ort stattfinden, so wird das Distanzreiten in Al-'Ula in Saudi-Arabien ausgetragen.

Aachen: Riesiger Sandkasten für Reit-WM aufgebaut

WDR 01:38 Min. Verfügbar bis 06.07.2028

Gelände modernisiert und für Para-Dressur barrierefreier gestaltet

Für die Titelkämpfe wurde das Turniergelände unter anderem mit neuen Stallungen für mehr als 200 Pferde ausgebaut, sagte ALRV-Präsidentin Stefanie Peters. Eine verbesserte Flutlichtanlage gebe es außerdem. "Und wir haben das Gelände barrierefreier gemacht, auch im Hinblick auf die Para-Dressur, die wir in Aachen integrieren wollen."

Bei der WM finden die Wettbewerbe in der Dressur und der Para-Dressur gemeinsam statt. Nach Angaben der Veranstalter soll der Para-Sport dadurch stärker in den Mittelpunkt rücken.

Dressur und Para-Dressur finden erneut gemeinsam statt

NRW-Sport 27.07.2026 00:50 Min. Verfügbar bis 26.07.2028 WDR Online

Wüst zieht Parallelen zu Olympia

Für Nordrhein-Westfalen sind die Titelkämpfe auch ein Schaufenster mit Blick auf die laufende Olympiabewerbung der Region Köln-Rhein-Ruhr. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst betonte, dass "der Parareitsport konsequent eingebunden wird". Daraus zog er einen Vergleich zu den Olympischen Spielen und Paralympischen Spiele, um die sich mehrere nordrhein-westfälische Städte gemeinsam bewerben wollen - darunter Aachen für die Reitsportwettbewerbe.

Deutsche Bewerberstädte: Was kostet der Traum von Olympia?

Sport inside – Dein Deep Dive in den Sport 23.12.2025 42:27 Min. Verfügbar bis 18.12.2045 WDR 5

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Im September wird in einer Abstimmung beim Deutschen Olympischen Sportbund darüber entschieden, ob die Bewerbung aus Nordrhein-Westfalen, die aus München oder die aus Berlin beim IOC ins Rennen geht. Die Bewerbung dreht sich um die Spiele 2036, 2040 oder 2044. In einem Bürgerentscheid sprach sich in fast allen beteiligten Kommunen eine Mehrheit für die Bewerbung aus.

Sendung: WDR.de, "Dressur und Para-Dressur finden erneut gemeinsam statt", 27.07.26, 12:16 Uhr

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