Ein Polizist und eine Polizistin laufen durch eine Unterführung.

Trotzdem Hagen: Eine Stadt kämpft gegen den Niedergang

Stand:

Ein Architektenhaus aus den 60ern. 220 Quadratmeter in Toplage. Doch das Haus hat ein Problem: Es steht in Hagen.

Hagen ist eine Stadt, deren Ruf ordentlich ramponiert ist. Verschuldung, Arbeitslosigkeit, Schrottimmobilien, in den letzten Jahren jagte eine Elendsreportage die nächste und die Medienwelt ist sich einig: Hagen ist schlimm!

Eine Gebäudewand mit ganz viel Müll davor und zwei Müllmännern mitten drin.

Immer wieder rückt die Müllabfuhr zu großen Einsätzen aus, weil sich in Wehringhauser Häusern sehr viel Müll ansammelt, der entsorgt werden muss.

Wirklich? Die Fernsehjournalistin Gesine Enwaldt will es nicht glauben und kehrt zurück in ihre Heimatstadt auf der Suche nach denjenigen, die trotzdem an Hagen glauben und an der Zukunft der Stadt arbeiten.

Ein mittelalter Mann ab schulterhöhe vor einer Straße.

Patrick Bänsch leitet die Hagener Erschließungs- und Entwicklungsgesellschaft, die Schrottimmobilien aufkauft, um sie zu sanieren oder abzureißen.

Die Menschen, die ihr da begegnen, machen Hoffnung: Ob Leerstand, Armutsmigration, Kriminalität, unter dem Radar der Öffentlichkeit arbeiten die Hagener daran, das Ruder rumzureißen. Gesine Enwaldt ist unterwegs mit dem Oberbürgermeister Dennis Rehbein, begleitet Polizei, Stadtentwickler oder junge Unternehmer und taucht nicht zuletzt in die erstaunlich erfolgreiche Welt des Theaters und der Kunst ein. Kann die Stadt wieder lebenswerter und sicherer werden?

Ein mittelalter Mann mit Anzug sitzt in einem Auto.

Dennis Rehbein, Oberbürgermeister der Stadt Hagen glaubt an die Zukunft seiner Heimatstadt.

Ein Film von Gesine Enwaldt

Redaktion: Britta Windhoff

Dieser Film wurde im Jahr 2026 produziert. Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem damaligen Stand und wurden seitdem nicht aktualisiert.