Leckerwissen - Kräuter

Basilikum, Schnittlauch und Petersilie richtig pflegen

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Beim Kräuteranpflanzen sollten Sie auf viele Faktoren achten – Anja Klein gibt Tipps zu drei beliebten Kräuter.

Petersilie

Es gibt zahlreiche verschiedene Petersilienunterarten. Besonders beliebt sind Krausblättrige oder Glattblättrige Petersilienvariante. Glattblättrige Petersilie hat ein starkes Aroma, zum Garnieren ist krause aber schöner. Petersilie bevorzugt einen Platz im Beet, in dem fünf Jahre keine Petersilie gewachsen ist. Die Pflanzen stehen am liebsten in der Sonne, aber brauchen feuchte Erde. Petersilie ist zweijährig. Sie wird meist in der Küche verwendet, aber gehört auch zu den Heilpflanzen.

Schnittlauch

Schnittlauch gehört neben der Petersilie zu den beliebtesten Gewürzpflanzen in der Küche. Die verschiedenen Schnittlauchsorten unterscheiden sich hauptsächlich in Wuchshöhe, Geschmack und Röhrengröße. Es gibt klein- und großwüchsigen Schnittlauch.

Schnittlauch

Schnittlauch ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien.

Der kleine eignet sich gut für den Balkon. Ein leicht sandiger, humusreicher und gut durchlüfteter, lockerer Boden ist ideal. Schnittlauch ist mehrjährig. Auch er gehört zu den Heilpflanzen, denn er wirkt sich äußerst positiv auf den Blutdruck, den Blutzucker und auch den Cholesterinspiegel aus. Fein geschnittene Schnittlauchröllchen sind ideal für dekorative Zwecke.

Basilikum

Es gibt etwa 65 Arten der Gattung Basilikum. Mindestens sieben zählen zu den Küchen- und Heilkräutern. Es wirkt verdauungsfördernd, magenstärkend und fördert den Schlaf. Zum Teil wurde es schon in Ägypten, im antiken Griechenland und Rom als Speisegewürz verwendet. In Indien bis heute wichtige Teekräuter der ayurvedischen Gesundheitslehre. Es handelt sich um einjährige oder mehrjährige, überwiegend aber kurzlebige Pflanzen.

Kräuter-Pflanzkästen für Cocktail, Grill & Co.

Hier und heute 20.07.2026 06:42 Min. Verfügbar bis 20.07.2028 WDR

Basilikum teilen

Das kennen Sie bestimmt: Sie kaufen ein Basilikumtöpfchen aus dem Supermarkt, und nach kurzer Zeit ist kaum noch etwas davon übrig. Das liegt daran, dass in einem Topf viel zu viele Pflanzen auf engem Raum wachsen und sich gegenseitig die Nährstoffe wegnehmen – so gehen sie schnell ein.

Dieses Problem lässt sich ganz einfach verhindern, indem man das Basilikum nach dem Kauf vorsichtig in mehrere kleine Töpfe teilt und umpflanzt. So bekommen die einzelnen Pflanzen mehr Platz, können sich besser entwickeln und bleiben deutlich länger frisch und ertragreich.

Basilikum ernten

Um buschiges Wachstum zu fördern, sollten die Triebe regelmäßig geschnitten werden.

Es empfiehlt sich, Basilikum regelmäßig zurückzuschneiden, um ein buschiges Wachstum zu fördern und die Pflanze länger frisch und ertragreich zu halten. Durch das Entfernen der Blütenknospen und das Einkürzen der Triebe wird das Verholzen verhindert, sodass das Basilikum nicht vorzeitig in die Blüte geht und länger geerntet werden kann.

Außerdem sollten Sie junge Triebe vorsichtig abzubrechen oder mit einer scharfen Schere zuschneiden, um die Pflanze zur Bildung neuer Seitentriebe anzuregen. So bleibt das Basilikum vital und wächst kompakt, was besonders bei der Kultivierung in Töpfen oder Kräuterspiralen von Vorteil ist.

Basilikum richtig ernten

Basilikum wird am besten geerntet, indem Sie nicht einzelne Blätter abzupfen, sondern die Triebspitzen knapp oberhalb einer Blattverzweigung mit einer Schere oder den Fingern abschneiden.

Dabei sollte Sie immer mindestens die Hälfte der Pflanze stehen lassen, damit sie genügend Energie für neues Wachstum hat. Durch das regelmäßige Entfernen der Triebspitzen verzweigt sich die Pflanze besser, wächst buschiger nach und bildet keine Blüten, was die Erntezeit verlängert. Die beste Tageszeit für die Ernte ist der frühe Morgen, wenn die Blätter nach dem Tau noch saftig und besonders aromatisch sind.