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Vom 1. bis 3. Juli 2016 war es wieder so weit: Das größte Reggae-Festival Europas hat seine Pforten für ein großes Publikum und für Stars aus der ganzen Welt geöffnet. Das Summerjam ist seit 31 Jahren fester Bestandteil der deutschen Festivallandschaft und erneuert sich dabei ständig. Rockpalast hat wieder für Euch aufgezeichnet!
Summerjam Festival - 03. Juli 2016: 29 Kinder hat der Reggae-Sänger Denroy Morgan. Manche nennen seine Familie daher auch die Kelly Family des Reggae. Denn fünf seiner Kinder haben seit den 1990er Jahren ihre eigene Band: Morgan Heritage. Geboren und aufgewachsen sind die Mitglieder in Amerika. | video mit Video
Summerjam Festival - 03. Juli 2016: Mit ihrer Mixtur aus Reggae, Dub, Hip Hop, aber auch afrikanischen und arabischen Beats repräsentieren die acht Musiker auch ihre eigene kulturelle Vielfalt. Trotz der brilliant funktionierenden Stilmischung drehen sich die Liedtexte der Gruppe weniger um Einigkeit und Frieden als um soziale Missstände und Gewalt. | video mit Video
Summerjam Festival - 03. Juli 2016: Frank Allessa Dellé gründete bereits Mitte der Achtziger im zarten Alter von 14 Jahren seine erste Reggae-Band. Deutschlandweit bekannt wurde er jedoch Ende der Neunziger als einer der drei Frontmänner der Berliner Dancehall-Band Seeed. | video mit Video
Summerjam Festival - 03. Juli 2016: Das größte Reggae-Festival Europas hat seine Pforten für ein großes Publikum und für Stars aus der ganzen Welt geöffnet. Das Summerjam ist seit 31 Jahren fester Bestandteil der deutschen Festivallandschaft und erneuert sich dabei ständig. Rockpalast hat wieder für Euch aufgezeichnet! | video mit Video
Summerjam Festival - 02. Juli 2016: Chronixx ist der Kopf der Reggae-Revival-Bewegung und hat dafür gesorgt, dass es seit einigen Jahren auf Jamaika heißt: „Back to the Roots“ des Reggae. Seine Musik ist eine Art Gegenentwurf zur Dancehall-Bewegung. | video mit Video
Summerjam Festival - 02. Juli 2016: Spätestens seit seinem Sieg 2005 bei der bekanntesten Casting-Shows auf Jamaica ist Christopher Martin in der Reggae-Szene bekannt. Geboren ist er 1987 am Valentinstag in der Heimat des Reggae. | video mit Video
Summerjam Festival - 01. Juli 2016: Sie sind keine Partei, und ihr Name steht auch sonst für nichts Politisches – nicht im Geringsten. „Stonedeafproduction“ lautet der volle Name der Band, die sich aus den beiden Spandauern Vincent Stein und Dag-Alexis Kopplin zusammensetzt. Auch in ihren Texten geht es weniger um tiefgründige und komplexe Zusammenhänge als vielmehr um witzige, sehr eingängige und manchmal köstlich bescheuerte Phrasen. | video mit Video
Anfang 2016 radelten Moop Mama zwei Wochen lang durch Städte der Republik, um ihr neues Album vorzustellen – Mit ihren knallroten Fahrrädern und den Instrumenten im Gepäck ging es dann zu kleinen Guerillagigs mitten auf den Straßen der jeweiligen Stadt. | video mit Video
Die Musik der aus Boston stammenden Band Jaya The Cat pendelt zwischen Reggae und Punk. Gekonnt mischen sie beide Genres, die sich bei ihnen perfekt ergänzen und zusammen gehören. | video mit Video
Summerjam Festival - 03. Juli 2016 | video mit Video
Summerjam Festival - 01. Juli 2016 | video mit Video
Fotos von Alligatoah, SDP, Die Orsons, Moop Mama und Jaya The Cat | bilder mit Fotostrecke
Fotos von Alborosie, Christopher Martin, Chronixx und Gentleman & Ky-Mani Marley | bilder mit Fotostrecke
Fotos von Morgan Heritage, Parov Stelar, Dub Inc., Dellé und Gentleman´s Dub Club | bilder mit Fotostrecke
Ursprünglich kommt Alberto d'Ascola aus Italien. Mit Mitte 20 zog er allerdings nach Jamaika, um dem Reggae und seinen Ursprüngen näher zu sein. Er ist einer der wenigen weißen Reggae-Musiker, die es geschafft haben, auf Jamaika zum Star zu werden.
Lukas Strobel alias Alligatoah ist ein Exot in der deutschen HipHop-Szene. Obwohl er sich in seiner Anfangszeit laut eigener Aussage an deutschem Battle-Rap der Aggro Berlin-Spielart orientierte, erinnern seine Live-Shows eher an eine Kabarett-Revue als knallharte Rap-Performances.
Chronixx ist der Kopf der Reggae-Revival-Bewegung und hat dafür gesorgt, dass es seit einigen Jahren auf Jamaika heißt: „Back to the Roots“ des Reggae. Seine Musik ist eine Art Gegenentwurf zur Dancehall-Bewegung.
Reggae aus Deutschland
Reggae entsteht schon lange nicht nur im fernen Jamaika. Spätestens seit Ende der Neunziger Jahre sorgen auch in Europa Artists wie Gentleman, Culcha Candela, Seeed oder Phenomden für die ständige Weiterentwicklung dieses internationalen Genres. Eine der prominentesten Reggae-Bands aus Frankreich ist zweifellos Dub Inc.
Er ist ohne Frage das Gesicht der deutschen Reggae-Szene: Tilmann Otto alias Gentleman. Mit seiner unvergleichlichen Reibeisenstimme und einem ausgeprägten Gespür für eingängige Melodien feiert der Kölner Musiker weltweit Erfolge. Kein Wunder, denn er bringt eine gehörige Portion Herzblut mit: Die Liebe zu seiner zweiten Heimat Jamaika offenbart sich in jedem seiner Songs.
Wie einige seiner älteren Geschwister hat sich auch Ky-Mani Marley früh in seiner Jugend dazu entschieden, in die Fußstapfen seines berühmten Vaters Bob zu treten. Ky-Mani ist nicht nur als Musiker erfolgreich, sondern arbeitet auch als Schauspieler.
Gentleman's Dub Club haben trotz ihres Namens nichts mit dem international bekannten Kölner Reggae-Star Gentleman zu tun. Die slicke Truppe aus Leeds in Nordengland hat sich einem Mix aus Dub, Ska, Roots Reggae und elektronischen Elementen verschrieben.
Christopher Martin ist einer der Stars der aktuellen jamaikanischen Reggae-Szene und ist definitiv kein Reggae-Purist. In seinem Sound vereint er die Musik seiner Insel mit internationalen Musikstilen wie R&B, Dance, HipHop und Pop.
Moop Mama sind eine musikalische Guerilla-Einheit, die 2009 in München ins Leben gerufen wurde. Ihre Waffen sind die Instrumente, ihr Einsatzgebiet ist die Stadt, ihr Ziel die "Rückeroberung des öffentlichen Raums". Seit 2023 ist Älice Sängerin der Band.
Die Grammy-gekrönte Reggaeband wurde 1994 von fünf Kindern der Reggae-Ikone Denroy Morgan gegründet. Morgan Heritage sind weltweit für ihre fesselnde Bühnenpräsenz und ihr mitreißendes Showtalent bekannt.
Er ist einer der gefragtesten Musiker aus der Heimat des großen Bob Marley: der Jamaikaner Sean Paul ist aus dem Schatten Marleys hervorgeprescht und liefert seit dem Millennium Reggae-Dancehall-Songs mit eingebauter Hitgarantie.
„Stonedeafproduction“ lautet der volle Name der Band. In ihren Texten geht es weniger um tiefgründige und komplexe Zusammenhänge als vielmehr um witzige, sehr eingängige und manchmal köstlich bescheuerte Phrasen.
Dem international bekannten DJ gelang 2004 der Durchbruch mit der EP „KissKiss“ und dem Album „Rough Cuts“. Mittlerweile feiert Parov Stelar regelmäßig internationale Erfolge. Vor allem seine Live-Auftritte begeistern dabei das Publikum weltweit.
Ihr habt Euch beim Summerjam Festival 2016 fotografieren lassen? Eure Bilder findet Ihr hier! | bilder mit Fotostrecke