Rund 2.500 Besucher verfolgten die rund zehnminütige Premiere: Keine bunten Raketen, dafür aber leuchtende Drohnen-Bilder, die die Geschichte und Tradition des Dorfes erzählen.
Zu sehen waren unter anderem der Offiziershut, eine Kutsche, der zweiköpfige Adler, die Burg Gemen und ein Herz - als Symbol für die Verbundenheit mit dem Ort. Auch die Logos der Sponsoren erschienen als Lichtbilder am Himmel.
Jede einzelne Drohne wird genau überwacht
Schon Stunden vor der Show bereitete der Drohnenpilot Constantin Phillipi gemeinsam mit dem Team der Drohnenfirma Luma Drones die Show vor.
Die 150 Drohnen wurden aufgebaut, programmiert und einzeln überprüft. Erst nach mehreren Sicherheitschecks und einem Testflug gab es grünes Licht für den Start. Während der gesamten Show überwachte das Technikteam jede einzelne Drohne und sämtliche Flugdaten in Echtzeit.
150 dieser Drohnen sind in Gemen an den Start gegangen.
Die umweltfreundliche Alternative zum Feuerwerk
Für den Bürgerschützenverein war die Drohnenshow eine bewusste Entscheidung. Natürlich geht es dabei auch um die Umwelt, aber das neue Format soll auch Familien und jüngere Besucher für die Gemener Kirmes begeistern.
"Der Umweltgedanke, etwas Neues anzustoßen, etwas Einmaliges anzustoßen. Und dass das dann so butterweich durchgeht, ist einfach toll." Raimund Stroick, Präsident des Bürgerschützenvereins Gemen
Raimund Stroick freut sich nach langer Planung über die fertige Drohnenshow.
Drohnenshow braucht intensive Planung
Raimund Stroick, Präsident des Bürgerschützenvereins Gemen, zeigte sich nach der Premiere begeistert: "Am Ende ist es genauso aufgegangen, wie wir es wollten. Mit allem, was wir uns erwünscht haben". Eine große Erleichterung nach intensiver Planung.
Die Besucher verfolgten die Lichtshow mit gezückten Handys und Applaus. Für den Bürgerschützenverein war die Premiere ein voller Erfolg. Und sie soll keine einmalige bleiben: Die Zusammenarbeit mit der Drohnenfirma Luma Drones ist bereits für die kommenden fünf Jahre geplant.
Unsere Quellen:
- WDR-Gespräch mit Constantin Phillipi
- WDR-Gespräch mit Raimund Stroick
- Eindrücke der WDR-Reporterin vor Ort
Sendung: WDR 2, WDR Aktuell, 01.08.2026, 2.00 Uhr