Schauspielerin Iris Berben

Von Kerstin Krekel

Iris Berben kam am 12. August 1950 in Detmold als Tochter wohlhabender Gastronomen zur Welt. Nach deren Scheidung zog sie mit der Mutter nach Hamburg, brach die Schule ab – und begann 1968 ihre erfolgreiche Schauspielkarriere, die bis heute andauert.

Schauspielerin Iris Berben am Anfang ihrer Karriere im Januar 1969

Nachdem Iris Berben von drei Internaten verwiesen wurde, verließ sie die Schule ohne Abitur, nahm Tanz- und Bewegungsunterricht in London und absolvierte eine Sprech- und Gesangsausbildung in Berlin. In der WDR-Produktion "Das Alibi" spielte sie 1968 die Hauptrolle und wirkte auch im Kinofilm "Der Mann mit dem Glasauge" nach Edgar Wallace mit.

Iris Berben und ihr Lebensgefährte Abi Ofarim im Mai 1970

Neben Margarethe von Trotta spielte sie in Klaus Lemkes Film "Brandstifter" im Jahr 1969. Im gleichen Jahr geht Iris Berben nach Israel und verliebt sich in den Sänger Abi Ofarim. Die Liebe dauerte allerdings nur ein Jahr.

Schauspielerin Iris Berben mit ihrem Sohn Oliver in den 1970er Jahren

Sohn Oliver ist nicht das Kind von Abi Ofarim und kam im August 1971 in München zur Welt. Die Identiät des Vaters halten beide bis heute geheim.

Iris Berben und Ingrid Steeger als Chantal und Kikki in der Comedyserie "Zwei himmlische Töchter" (1978)

Die Schauspielerin drehte Filme für Fernsehen und Kino, aber an der Seite von Ingrid Steeger wurde sie 1978 auch einem breiteren Publikum bekannt. Damals erschien die Klimbim-Nachfolgeserie "Zwei himmlische Töchter".

Schauspielerin Iris Berben und Diether Krebs bei der Aufzeichnung einer Folge der TV-Serie "Sketchup"

In "Sketchup" setzte Iris Berben ab 1985 mit Diether Krebs ihr komödiantisches Talent weiter um – und hatte auch kein Problem damit, sich bis zur Unkenntlichkeit zu verkleiden.

Schauspielerin Iris Berben im Juli 1988 bei Dreharbeiten zu "Das Erbe der Guldenburgs"

Die vielseitige Schauspielerin hatte aber nicht nur komödiantisches Talent, sie wirkte in vielen Serien und Filmen mit. So stellte sie ab 1987 die Evelyn von Guldenburg in der Fernsehserie "Die Guldenburgs" dar.

Schauspielerin Iris Berben 2013 bei der Bekanntgabe der Nominierungen für den Deutschen Filmpreis in Berlin

Seit Anfang der 70er Jahre engagiert sich Iris Berben politisch. Für ihr Engagement gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit wird sie mehrfach ausgezeichnet. Zudem ist sie Kuratoriumsmitglied der Deutschen Aids-Stiftung.

Iris Berben mit ihrem Sohn im Jahr 2018

Mit ihrem Sohn Oliver, der als Filmproduzent tätig ist, ist sie eng verbunden. Er produzierte von 1994 bis 2013 die Krimireihe "Rosa Roth". Auch in der Rolle der Kommissarin profilierte sich Iris Berben als Charakterdarstellerin.

Schauspielerin Iris Berben mit ihrem Partner Heiko Kiesow

Bei den Dreharbeiten zu "Afrika, mon Amour" lernt sie 2007 den Schauspieler und Stuntman Heiko Kiesow kennen, der bis heute ihr Lebensgefährte ist.

Schauspielerin Iris Berben im Düsseldorfer Landtag

Am 1. Juli 2020 erhält Iris Berben den NRW-Landesverdienstorden. Die geborene Detmolderin engagiere sich in herausragender Weise ehrenamtlich gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus, hieß es von der Staatskanzlei.

Margot Friedländer und Schauspielerin Iris Berben unterhalten sich im Rahmen einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des Holocaust im Deutschen Bundestag (29.01.2025)

Anfang 2025 besucht Iris Berben gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer eine Gedenkveranstaltung im Bundestag. Die beiden lernen sich bereits 2005 kennen – und werden gute Freundinnen. Friedländers Tod im Mai 2025 erschüttert Iris Berben sehr. In einem emotionalen Brief nimmt sie Abschied von ihrer langjährigen Weggefährtin.

Die Schauspielerin Iris Berben bei den Filmfestspielen in Cannes am 22.05.2022

Auch mit inzwischen 75 Jahren bleibt Iris Berben weiter aktiv: Sie dreht Filme, pendelt von Lesung zu Lesung – und ihr politisches Engagement bleibt ungebrochen.

Nachdem Iris Berben von drei Internaten verwiesen wurde, verließ sie die Schule ohne Abitur, nahm Tanz- und Bewegungsunterricht in London und absolvierte eine Sprech- und Gesangsausbildung in Berlin. In der WDR-Produktion "Das Alibi" spielte sie 1968 die Hauptrolle und wirkte auch im Kinofilm "Der Mann mit dem Glasauge" nach Edgar Wallace mit.

Neben Margarethe von Trotta spielte sie in Klaus Lemkes Film "Brandstifter" im Jahr 1969. Im gleichen Jahr geht Iris Berben nach Israel und verliebt sich in den Sänger Abi Ofarim. Die Liebe dauerte allerdings nur ein Jahr.

Sohn Oliver ist nicht das Kind von Abi Ofarim und kam im August 1971 in München zur Welt. Die Identiät des Vaters halten beide bis heute geheim.

Die Schauspielerin drehte Filme für Fernsehen und Kino, aber an der Seite von Ingrid Steeger wurde sie 1978 auch einem breiteren Publikum bekannt. Damals erschien die Klimbim-Nachfolgeserie "Zwei himmlische Töchter".

In "Sketchup" setzte Iris Berben ab 1985 mit Diether Krebs ihr komödiantisches Talent weiter um – und hatte auch kein Problem damit, sich bis zur Unkenntlichkeit zu verkleiden.

Die vielseitige Schauspielerin hatte aber nicht nur komödiantisches Talent, sie wirkte in vielen Serien und Filmen mit. So stellte sie ab 1987 die Evelyn von Guldenburg in der Fernsehserie "Die Guldenburgs" dar.

Seit Anfang der 70er Jahre engagiert sich Iris Berben politisch. Für ihr Engagement gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit wird sie mehrfach ausgezeichnet. Zudem ist sie Kuratoriumsmitglied der Deutschen Aids-Stiftung.

Mit ihrem Sohn Oliver, der als Filmproduzent tätig ist, ist sie eng verbunden. Er produzierte von 1994 bis 2013 die Krimireihe "Rosa Roth". Auch in der Rolle der Kommissarin profilierte sich Iris Berben als Charakterdarstellerin.

Bei den Dreharbeiten zu "Afrika, mon Amour" lernt sie 2007 den Schauspieler und Stuntman Heiko Kiesow kennen, der bis heute ihr Lebensgefährte ist.

Am 1. Juli 2020 erhält Iris Berben den NRW-Landesverdienstorden. Die geborene Detmolderin engagiere sich in herausragender Weise ehrenamtlich gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus, hieß es von der Staatskanzlei.

Anfang 2025 besucht Iris Berben gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer eine Gedenkveranstaltung im Bundestag. Die beiden lernen sich bereits 2005 kennen – und werden gute Freundinnen. Friedländers Tod im Mai 2025 erschüttert Iris Berben sehr. In einem emotionalen Brief nimmt sie Abschied von ihrer langjährigen Weggefährtin.

Auch mit inzwischen 75 Jahren bleibt Iris Berben weiter aktiv: Sie dreht Filme, pendelt von Lesung zu Lesung – und ihr politisches Engagement bleibt ungebrochen.

Stand: 18.09.2025, 13:15 Uhr