Fotos, Souvenirs, aber auch Alltagsdinge zeugen von den Personen, in deren Besitz sie sind oder waren. Der Theologe Dieter Haite spricht mit Jürgen Wiebicke über den persönlichen Wert von Dingen, welche Geschichten sie bergen und warum Loslassen wichtig sein kann.
Der Theologe
Dieter Haite (*1957) war über 30 Jahre Benediktinermönch. Nach dem Klosteraustritt arbeitete er als freiberuflicher Supervisor und Coach. Er bezeichnet sich als Geschichtenerzähler und reflektiert in seinem Buch den Zusammenhang zwischen persönlichen Dingen und der Identität eines Menschen.
- Wie Gegenstände das Leben eines Menschen widerspiegeln (02:04)
- Warum Dinge würdigen und Loslassen kein Widerspruch sein muss (14:31)
- Die Sortierung von Dingen nach sehenswert, erzählenswert, wissenwert und liebenswert (19:28)
- Zum Umgang mit Dingen vor und nach dem Tod (24:27)
- Die unterschiedlichen Bedeutungen von Dingen vom Gebrauchsgegenstand bis Trost- und Sicherheitsspender (27:28)
- Warum Hinterbliebene an Dingen festhalten und loslassen befreien kann (34:55)
- Wie wir mit Dingen unsere Erinnerung konstruieren (41:59)
- Über den aufgeladenen Wert von Konsumgütern und den persönlichen Wert von Kleinigkeiten (51:38)
LiteraturDieter Haite (2026): Erinnerungs-Vermögen: Vom Erzählen persönlicher Dinge. Paderborn: Bonifatius Verlag. 222 Seiten.
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