Die Schriftstellerin Gertrude Stein (gestorben am 27.7.1946) wird heute immer wieder auf einen Satz reduziert. Dabei hat ihre Geschichte so viel mehr zu bieten.
In diesem Zeitzeichen erzählt Christian Kosfeld, unter welchen Umständen Gertrude Stein in der US-Provinz aufwächst, was ihr Satz "Rose ist eine Rose, ist eine Rose, ist eine Rose" bedeutet, wie sie ein freies Leben führt und dennoch politisch widersprüchlich bleibt.
Gertrude Stein schreibt unermüdlich, sammelt Kunst und wird zur zentralen Figur der Pariser Szene. In ihrer Wohnung treffen sich Maler, Schriftsteller und Musiker. Hier entsteht ein Netzwerk, das die Moderne entscheidend prägt.
Ihre Texte brechen mit Konventionen: Wiederholungen, Alltagssprache und ungewohnte Bilder formen einen Stil, der viele fasziniert und ebenso viele überfordert. Während ihre experimentellen Werke lange als schwer zugänglich gelten, wird sie mit einer Autobiografie plötzlich international bekannt und zur literarischen Berühmtheit.
Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:
Ulla Haselstein (Professorin für Amerikanistik an der Freien Universität Berlin)
Ulla Haselstein: Gertrude Steins literarische Porträts. Göttingen 2019
Alice B. Toklas: Gertrude Stein - Autobiographie. Berlin 2021
Stefana Sabin: Gertrude Stein. Hamburg 1996
Uda Strätling (Hrsg.): Gertrude Stein - Das große Lesebuch. Frankfurt am Main 2017
Hörtipp:
Podcast von Bayern 2: Buchgefühl - Lesung und Gespräch https://1.ard.de/buchgefuehl-lesung-und-gespraech
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Die Macherin und die Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Christian Kosfeld
Redaktion: Jakob Schiffer und Sefa Inci Suvak
In diesem Zeitzeichen erzählt Christian Kosfeld:- unter welchen Umständen Gertrude Stein in der US-Provinz aufwächst,
- was ihr berühmter Satz "Rose ist eine Rose, ist eine Rose, ist eine Rose" bedeutet,
- wie sie Künstler wie Picasso und Hemingway beeinflusst,
- auf welche Weise sie den Zweiten Weltkrieg überlebt,
- wie sie ein freies Leben führt und dennoch politisch widersprüchlich bleibt.
Gertrude Stein schreibt unermüdlich, sammelt Kunst und wird zur zentralen Figur der Pariser Szene. In ihrer Wohnung treffen sich Maler, Schriftsteller und Musiker. Hier entsteht ein Netzwerk, das die Moderne entscheidend prägt.
Ihre Texte brechen mit Konventionen: Wiederholungen, Alltagssprache und ungewohnte Bilder formen einen Stil, der viele fasziniert und ebenso viele überfordert. Während ihre experimentellen Werke lange als schwer zugänglich gelten, wird sie mit einer Autobiografie plötzlich international bekannt und zur literarischen Berühmtheit.
Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:- Ulla Haselstein (Professorin für Amerikanistik an der Freien Universität Berlin)
- Ulla Haselstein: Gertrude Steins literarische Porträts. Göttingen 2019
- Alice B. Toklas: Gertrude Stein - Autobiographie. Berlin 2021
- Stefana Sabin: Gertrude Stein. Hamburg 1996
- Uda Strätling (Hrsg.): Gertrude Stein - Das große Lesebuch. Frankfurt am Main 2017
Weiterführende Links:Hörtipp:Podcast von Bayern 2:
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Redaktion: Jakob Schiffer und Sefa Inci Suvak