Konzerttickets werden teurer - das tut weh, ist aber richtig | MEINUNG
Stand:
Live-Events sind Luxus. Wenn wir wollen, dass die Beschäftigten in der Branche fair bezahlt werden, müssen wir uns damit abfinden.
Von Liz Shoo
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Zu den Kommentaren [45]"Will Smiiiiith!" Ich stehe mit ein paar Dutzend Fans am Zaun der Festhalle in Frankfurt. Wir sind noch berauscht vom Konzert und hoffen auf einen letzten Abschiedsgruß, bevor Smith wieder abreist. Und dann, tatsächlich: Die Tür geht auf. Es ist Will Smith!
Er steigt sogar aus dem Auto und kommt zum Zaun. Wir drehen durch, schreien seinen Namen, halten Autogrammkarten zum Signieren hin. Er klatscht bei so vielen ab wie möglich, schenkt uns sein Fresh-Prince-Lächeln, scheint auch nach dem Konzert richtig Bock auf seine Fans zu haben. Es ist der krönende Abschluss eines Mega-Abend.
Will Smith auf Tour
In diesem Moment denke ich nicht darüber nach, dass mich das Ticket für einen guten Sitzplatz 110 Euro gekostet hat. Auch nicht an die Fahrtkosten von Köln nach Frankfurt und an die Hotelübernachtung schon gar nicht. Die Begegnung mit Will Smith war jeden Cent wert. Ich schaue noch am selben Abend, welche meiner Lieblingskünstler demnächst in Deutschland on Tour sind. Und die Preise hauen mich fast um.
Hohe Gagen und Veranstaltungskosten
Wenn es um Tickets geht, ist Eventim der nach eigenen Angaben größte Player in Deutschland. Und jetzt sagt der Firmenchef – die Preise werden wohl demnächst noch mehr steigen. Das ist hart, aber leider müssen wir Fans in den sauren Apfel beißen.
Denn die Gründe sind größtenteils nachvollziehbar:
Laut dem Eventim-Chef sind die Kosten für Personal und Infrastruktur in der Event-Branche seit Corona um 45 Prozent gestiegen. Kein Wunder, dass sich das im Ticket-Shop bemerkbar macht. In der deutschen Musikbranche sind rund 156.000 Menschen beschäftigt, hinzu kommen gut 33.000 Freiberufler. Wenn wir wollen, dass diese Menschen ordentlich bezahlt werden, dann müssen wir auch steigende Preise in Kauf nehmen.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist, dass sich das Geschäftsmodell von Künstlern signifikant verändert hat. Die Haupteinnahmequelle für Musiker waren früher Plattenverkäufe. Die sollen für rund 85 Prozent gesorgt haben. Und jetzt sind wir mal ehrlich, wann habt ihr zuletzt eine CD gekauft? Wenn wir heute Musik hören wollen, dann streamen wir sie ganz bequem. Künstler werden zwar für die Streams bezahlt, aber richtig Cash machen nur die Superstars, deren Songs milliardenfach gehört werden.
Kurzum: Der Künstler will seine Gage, die Tontechnikerin, der Bühnenarbeiter und die Security in der Konzerthalle will auch bezahlt werden, und dann kommen noch Stromkosten dazu.
Angebot und Nachfrage
Das Interessante ist ja, dass die Preise kaum Fans abschrecken. Künstler wie Taylor Swift sind so sehr gefragt, dass sie an mehreren Tagen hintereinander ausverkaufte Konzerte in derselben Location geben. Bei den Konzerten in Gelsenkirchen zum Beispiel waren jeweils über 60.000 Fans dabei.
Karten sind oft so schnell weg, dass Menschen, die keine bekommen konnten, später horrende Summen zahlen, um ihren Favorite-Artist zu sehen. Für das Kölner Konzert von Superstar Billie Eilish sollen Menschen 1.000 Euro pro Ticket bezahlt haben!
Ich glaube, dass das ein Teil des Problems ist. Solange Menschen bereit sind, dieses Geld auf den Tisch zu legen, wird sich auf dem Ticketmarkt nichts ändern. Es ist der klassische Fall von Angebot und Nachfrage. Genauso wie Menschen für ihren Fußballverein bereit sind, viel Geld auszugeben, was ich als Nicht-Fan nur schwer nachvollziehen kann. Aber jeder darf mit seinem Geld so umgehen, wie er möchte.
Allerdings sehe ich zwei Probleme: Wie weit Ticketanbieter und Veranstalter gehen, um die Leidenschaft der Fans finanziell auszunutzen. Nach dem Motto: Wenn du unbedingt Billie Eilish sehen willst, dann verkaufe ich dir nicht nur das Ticket für schlappe 300 Euro, sondern ich haue noch eine Ticketversicherung oder Service-Gebühr drauf. Es darf Kunden nicht so schwer gemacht werden, Karten an Freunde oder Familie zu verschenken oder verkaufen, wenn man nicht zum Konzert kann.
Stars haben es mit in der Hand
Obwohl es kein Grundrecht auf Entertainment-Veranstaltungen gibt, ist es Tatsache, dass solche Events ein wichtiger Teil unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens sind: Man geht raus, man trifft gleichgesinnte Leute, man erlebt was und kann am nächsten Tag bei der Arbeit davon erzählen - mitreden, teilhaben. Hohe Preise für Veranstaltungen schließen einen Teil der Gesellschaft davon aus. Sie werden zu einer Exklusivveranstaltung.
Konzerttickets werden teurer | Hier und heute
09:44 Min.. Verfügbar bis 28.07.2027.
Natürlich kann es keiner den Top-Künstlern verübeln, hohe Gagen zu verlangen. Ganz ehrlich: Wenn ich Taylor Swift wäre und ich wüsste, wie riesig und loyal meine Fanbase ist, würde ich auch Top-Gagen nehmen. Aber Musiker sollten sich immer auch fragen, für wen sie eigentlich Musik machen und wen sie im Publikum haben wollen? Nur die, die ein paar Hundert Euro ausgeben, oder auch die vielen eingefleischten Fans, die die Texte zu jedem Lied kennen, aber sich einen teuren Live-Act nicht leisten können.
Wir brauchen mehr Modelle für soziale Teilhabe
Ich finde es lobenswert, dass einige Künstler bei ihren Auftritten ein bestimmtes Kontingent mit vergünstigten Eintrittskarten bereitstellen. Es sind allerdings ausgesprochen wenige. Die Toten Hosen bieten zum Beispiel auf ihrer 2026 Tour Sozialtickets für knapp 20 Euro statt knapp 90 Euro an. Ähnlich machen es die Ärzte mit Sozialtickets für Berliner. Knapp 20 Euro statt rund 82 für den regulären Preis. Coldplay macht jährlich einen Super-Sale mit Resttickets, die nur 20 Euro kosten, um ihre Konzerte allen zugänglich zu machen.
Man muss nur schnell sein. Auch Angebote wie die Kulturtafeln stellen sicher, dass ein Konzert- oder Theaterbesuch für ärmere Menschen kein unerreichbarer Luxus bleibt. Super wäre es, wenn mehr Stars und Veranstalter diesen Spirit hätten.
Sind euch Konzerte mittlerweile zu teuer? Lasst uns darüber diskutieren. In den Kommentaren auf WDR.de oder auf Social Media.
45 Kommentare
Kommentar 45: Maximilian schreibt am 04.08.2025, 17:13 Uhr :
Die Polarisisierung der Gesellschaft entwickelt sich bedenklich, auch im "globalen Dorf" Frankfurt. 110€ für ein Event-Ticket sind erheblich und für viele nicht leistbar. Aber jetzt reden wir mal über den Kulturbetrieb in Köln. 1,5 Milliarden werden für die Sanierung der Oper veranschlagt. Die Bühnen der Stadt Köln geben einschließlich Oper, Schauspiel, Tanz 250.000 Besucher jährlich an. Daraus resultiert, dass selbst bei einem Will-Smith-Ticket-Preis für alle Plätze und Veranstaltungen von 110€ sich die Sanierungskosten erst nach ca. 55 Jahren amortisiert hätten. Dabei ist noch keiner der 850 Mitarbeitenden bezahlt und die laufenden Betriebskosten sind auch noch nicht eingerechnet. Irgendwie wird das achselzuckend hingenommen. Ich halte das für unverhältnismäßigen Wahnsinn.
Kommentar 44: Dieter Möller schreibt am 04.08.2025, 06:44 Uhr :
Da geht man einfach nicht mehr hin wenn man Fan ist kauft man sich eine cd kann man jeden Tag hören Konzert hat man drei Tage später vergessen
Kommentar 43: Anonym schreibt am 03.08.2025, 11:41 Uhr :
Das Einzige, was unter der Berliner Laienspielschar noch läuft, ist der von ihr ständig daily intonierte Filmklassiker von Sergio Leone mit dem Filmhit "Spiel mir das Lied vom Tod !" aus 1968 , der von ihr praktisch umgesetzt wird mit ihrer Agenda "Wer nicht kommt zur rechten Zeit, muß sprengen, betteln ,klauen, begrabschen, abzocken, was übrig bleibt !
Antwort von Anonym , geschrieben am 04.08.2025, 07:08 Uhr :
Das ist auch kein Wunder, weil Rentnerschreck und Schreck der "kleinen Leute",Veronika Grimm, von der sich die Berliner Luschenschar beraten läßt, offenkundig eine veritable Meise unterm Pony hat, sozusagen, die inzwischen täglich in Springers BILD zwitschert, gemäß Motto : Unsere tägliche Veronika, der Lenz ist da; die Mädchen singen Trallala ! in BILD, gib uns heute ! Das wird besonders für alle Rentner in der Nation noch einmal richtig,richtig,richtig gefährlich werden, besonders für die mit schwachen Nerven .
Antwort von Anonym , geschrieben am 04.08.2025, 12:56 Uhr :
Die tägliche Veronika in Bild müßte für Springer auch bald geschäftsschädigend sein, denn welcher gewöhnlich total kaputt malochte Rentner kauft noch Bild, wenn er permanent von der zwitschernden Wirtschaftslobbyistin Veronika in Bild. die da ein Bett rumstehen haben muß, so oft, wie sie da immer rumsitzt, ständig totgelabert wird
Antwort von Anonym , geschrieben am 04.08.2025, 13:46 Uhr :
Früher gabs in BILD immer das spärlichst bekleidete Girl des Tages als Augenschmaus kurz vor dem zu Bette gehen, sozusagen . Ich weiß nicht, obs das noch gibt; möglicherweise ist jetzt Veronika aus Nürnberg immer das Girl des Tages in BILD . Weiß Jemand Bescheid ?
Antwort von Anonym , geschrieben am 04.08.2025, 15:51 Uhr :
Veronika hat wohl jetzt nen neuen Job bei BILD Dir Deine Meinung , so ähnlich wie Ingrid Steeger in Klimbim vom WDR in den 1970ern als trällerndes Nummerngirl. Das wird also für uns Senioren noch richtig lustig, wenn sie in diesem Stil weiter- macht .
Antwort von , geschrieben am 04.08.2025, 20:21 Uhr :
Name und Kommentar wg. Netiquette-Verstoßes gesperrt. (die Redaktion)
Antwort von Anonym , geschrieben am 05.08.2025, 02:53 Uhr :
Die Gutachten der sog. Wirtschaftsweisen sind generell völlig unnütz, weil sie bereits daran kranken, daß es ihnen an der erforderlichen wissenschaftlichen Interdisziplinarität , besonders der Einbeziehung der Rechtswissenschaft fehlt. Das ist bereits ein schwerer wissensch, Fehler, weil in D ist so gut wie jeder Furz verrechtlichtist, so daß ihre Empfehlungen, z.B. zu Rente, Alterspflege besonders rechtlich unhaltbar sind; die Kosten dafür sind also durchweg pure Geldverschwendung. Ihre kümmerlichen Ergebnisse stehen allerdings massiv im Widerspruch zu ihrem Hang,sie auch noch mit viel Trara und Lärm in den Medien öffentlich hinaustrompeten bzw. -posaunen zu müssen. Das gilt besonders für Wirtschafts-, EON-Llobbyistin und Politikerin Veronika Grimm (CSU), die offenbar auf CSU- und,honoriert, Arbeitgeberticket in der Position einer sog. Weisen mit schmuckem Prof. Titel als Dauertouri durchs Land fährt unddie Medienhäuser abklappert,hauptsächlich daily Springers BILD.
Kommentar 42: Monere schreibt am 02.08.2025, 23:04 Uhr :
Konzerte waren verhältnismäßig schon immer recht teuer. Durch Corona und auch das Bedürfnis der Fans ,nach spektakulären Bühnenshows, lassen die Preise sehr hoch schießen
Antwort von Marielle Marillenlikör , geschrieben am 03.08.2025, 13:48 Uhr :
Bei Smith gab es aber keine spektakuläre Bühnenshow. Nur eine LED-Wand mit Bildern von Will. Und noch ein bisschen Beitanz. Die Damen der Tanzgruppe waren unscheinbar und lenkten somit die Aufmerksamkeit nicht von Will Smith ab. Ich habe mir kurze YouTube-Abschnitte aus Frankfurt u. Wolfsburg angeschaut. Ich konnte keine Musiker erkennen. Kein Schlagzeug, keine Gitarren, nicht mal ein Plattenspieler zum scratchen stand bereit. Es war eine kommerzielle One-Man-Show mit etwas Diaabend, Beitanz und rhythmischer Untermalung. Unter "Konzert" stelle ich mir etwas anderes vor.
Kommentar 41: Maximilian schreibt am 02.08.2025, 12:10 Uhr :
Wir müssen nach Corona wieder verstärkt bei der musikalischen Früherziehung ansetzen, damit aus Kindern meinungsstarke kreative Persönlichkeiten werden und nicht wie Schafe in diese Gatter der Musikindustrie laufen. Dabei sein ist alles! Wir müssen uns reflektiert fragen: Welche Absicht verfolgen die "Border Collies", die uns treiben? Ist der Schäfer unser Hirte? Oder will der uns nur an die Wolle und beherbergt Schlachtvieh, welches Auszunehmen sich lohnt? Wir wissen leider nicht wie die angesagten Stars wirklich über ihr Publikum denken. Ich verstehe den Erlebnishunger junger Menschen und man sollte auch nicht immer um denselben Maibaum tanzen - ABER - Wir verleugnen die eigene Identität, wenn wir jedem Labubu hinterherlaufen.
Kommentar 40: Stammtisch v.T schreibt am 01.08.2025, 11:30 Uhr :
Wieso sind Fahrtkosten von Köln nach Frankfurt entstanden? Zahlt der WDR kein Job-Ticket? Wieso musste es diese kommerzielle Veranstaltung sein? Ein Madrigalchor in der Frankfurter Paulskirche wäre doch auch schön gewesen. Aber es stimmt: Es gibt kein Grundrecht auf Entertainment-Veranstaltungen, auch nicht, wenn sie aufgezeichnet werden. Das gilt vor allen Dingen dann, wenn der WDR Shows wie "Let's Play ARD" ausstrahlt. Mit Künstlern wie Frier, Kebekus, Sträter u. Pastewka. Die eigenen abgestandenen Witze in der Mikrowelle aufwärmen und das als Unterhaltung verkaufen. Das wird den Leuten geboten, die nicht auf der Live-Welle surfen dürfen. Diese Menschen hätten doch auch Interesse an "Frankfurter grüne Soße". Aber sie müssen neun Intendanten finanzieren und Edelrentner wie Herrn Buhrow.
Antwort von TNT , geschrieben am 02.08.2025, 18:47 Uhr :
Für den Top-Rentner Thomas Buhrow zahlen "NUR" 1363 Beitragszahler ihre mtl.Rundfunkgebühren von 18,36€ ein, damit bekommt Herr Buhrow 25.000 € mtl. und liegt damit knapp mit 24.437€ über dem Bürgergeld, sei es dem Herrn gegönnt,"Um Neid ist keiner zu beneiden."
Kommentar 39: Anonym schreibt am 01.08.2025, 07:02 Uhr :
Mich interessiert der kommerzielle Kultursektor nicht. Aber wer es mag, der muss dann auch mit Geldausgaben rechnen. Ist halt kommerziell.
Kommentar 38: Maximilian schreibt am 31.07.2025, 23:11 Uhr :
Der öffentlich rechtliche Rundfunk sollte die Gier gewisser Künstler viel stärker kritisieren. Stattdessen räumt die Kolumnistin ein, bei loyaler Fan-Base einen ähnlichen Geschäftssinn zu entwickeln. Bei Swift ist es ein Milliardengeschäft. Umso verwerflicher ist es, wenn sich Politikerinnen wie Ricarda Lang im blinden Hype in deren Schatten auf Konzerten sonnt. Wir müssen die Bedürfnisse der vortragenden Künstler durch Enthaltsamkeit wieder auf Reihenhausniveau schrumpfen. Das wäre auch gut für die CO2-Bilanz. Was für die Musikszene gelten sollte, müsste auch für König Fußball gelten. Warum müssen Menschen, die nicht einmal 600,- € zum Leben haben, mit ihren Rundfunkgebühren die Fernsehrechte und damit die Millionengagen der Spieler mitfinanzieren? Ist das nicht ungerecht? Lautes Schweigen hilft hier nicht weiter. Der WDR sollte hier auch mal Stellung beziehen. Aber dann müsste man sich mit den großen und mächtigen anlegen. Da versagt im monetären Eigeninteresse der Mut.
Antwort von TNT , geschrieben am 02.08.2025, 17:52 Uhr :
Menschen, die nicht einmal 600,-€ zum Leben haben, zahlen keine Rundfunkgebühren und finanzieren somit nicht die Fernsehrechte für die Fußballmillionäre, wenn sie einen Antrag auf Befreiung stellen, wenn man zu wenig Geld zum Leben hat,sollte man diesen Weg schon machen, es wird nicht um Almosen gebettelt, es ist zustehendes Recht.
Antwort von Maximilian , geschrieben am 03.08.2025, 13:11 Uhr :
@TNT Bürgergeld-Niveau plus 18,36€. Erst dann dürfen Menschen die eigene große Scham überwinden und einen Antrag auf Befreiung stellen. Damit haben sie keine 600,- € im Monat zum Leben ( einschließlich Stromkosten, Telefon, Mobilität, Kleidung, Ernährung usw.) und müssen indirekt üppige Gagen vieler Künstler u. Sportler finanzieren. Ein Verfassungsrichter mit Zweitwohnsitz zahlt ebenfalls 18,36€. Ein modernes Loft mit vier berufstätigen Erwachsenen zahlt auch 18,36€. Ich finde das ungerecht. Kommerzielle Unterhaltungsformate müssen eingeschränkt werden. Entertainment gehört nicht zum Informations- u. Bildungsauftrag. Wir müssen dieses MONOPOLI beenden oder wieder zum alten System zurückkehren, damit arme Menschen nicht über die Rundfunkgebühren in die Schuldenfalle tappen.
Antwort von TNT , geschrieben am 03.08.2025, 15:17 Uhr :
@Maximilian, 581,36 € ganz genau auf Euro und Cent, befreit von den Rundfunkgebühren,somit sind das nicht einmal 600,00 zum Leben!Worauf wollen sie sich denn jetzt festlegen?Diese 581,36 € sind 563 € Bürgergeld 2025 und die 18,36 € mtl. Rundfunkgebühren, beides zusammen ist noch nicht einmal 600 €.Wenn sie schon Kleidung, Ernährung, Mobilität und Telefon aufführen, da gibt es Kleiderkammern, die Tafel, ein Sozialticket und günstige Prepiad-Karten, somit kann nach Möglichkeit jeden zu seinen noch nicht einmal 600€ geholfen werden, das ist kein leichter Gang, aber man muss ihn gehen um zu Überleben.Ihre Polemik zum Schluss,ist nicht angebracht, "Rundfunkgebühren und die Schuldenfalle", wenn einer in der Schuldenfalle sitzt, bestimmt nicht durch die 18,36 € Rundfunkgebühren, dafür sind genug andere Gründe aufzuzählen die zu der Schuldenfalle geführt haben.Wir haben einen Sozialstaat, sind aber kein Wünsch dir was Land, jeder Euro muss auch verdient werden, fragen sie mal die Menschen.
Antwort von TNT , geschrieben am 03.08.2025, 16:32 Uhr :
Nachtrag an @Maximilian, 2024 betrugen die Ausgaben für das Bürgergeld 47 Mrd.€ (+ 9.3%), im Regierungsentwurf 2026 ist der größte Einzelposten Arbeit und Soziales 197,4 Mrd. € (+ ca. 4% Steigerung) Mein letzter Satz von meinem vorherigen Post passte nicht mehr, 1000 Zeichen, fragen sie mal die arbeitende Bevölkerung die täglich ihrer Arbeit nachgeht,was die vom Bürgergeld und dem ständigen Klagen hält.
Antwort von Maximilian , geschrieben am 03.08.2025, 17:28 Uhr :
@TNT Sie haben mir geschrieben, dass Menschen mit 600€ zum Leben keine Rundfunkgebühren bezahlen u. jetzt rechnen Sie mir vor, dass sie es doch tun. Meine Aussage ist: Personen, also Geringverdiener, Alleinerziehende, geringes ALG I-, Krankengeld-, Übergangsgeld-Bezieher oder Personen mit kleinen Renten bezahlen Rundfunkgebühren, obwohl sie nicht mehr zum Leben haben als Bürgergeldbezieher. Oft ist die Antragstellung mit großer Scham verbunden. Viele leben in alten Bestandswohnungen, deren Erhalt u. Sanierung zusätzlich das kleine Budget belastet. Deswegen ist es eine Sauerei, dass diese Menschen indirekt über die Rundfunkgebühren die Millionengagen von Künstlern, Unterhaltern und Sportlern finanzieren. Zur Schuldenfalle möchte ich hinzufügen, dass rückständige Beiträge sich natürlich anhäufen und über Vollstreckungsbehörden beigetrieben werden. Ein armer Mensch hat keine Möglichkeit diesem System zu entkommen. Wir brauchen hier mehr Verteilungsgerechtigkeit.
Antwort von TNT , geschrieben am 03.08.2025, 18:38 Uhr :
@Maximilian,alles zu ihrer Aussage, "die nicht einmal 600,- € zum Leben haben, mit ihren Rundfunkgeb. die Fernsehrechte und damit die Mio.Gagen der Spieler mitfinanzieren?" dazu habe ich mit der Aufzählg. 581,36€ ( Bürgergeld563€ +18,36€) wenn sie diese Summe verdienen müssen sie keine Rundfunkgeb. zahlen, weil diese Summe mit dem Sozialgeld identisch ist,beziehen sie dazu Wohngeld, entfällt die Befreiung. Ob Bürgergeld oder eigenes Einkommen mit 581,36 € sind sie von der Rundfunkgeb. befreit. 47 Mio. Bürger zahlen Rundfunkgeb.,es stand dabei noch nie zur Debatte, wofür die Gebühr ausgegeben werden darf und wofür nicht. Mit meiner Steuer macht der Staat doch auch was er für richtig hält,der Bürger wird auch nicht gefragt! Wenn einer Hilfe braucht,sollte er schon den Weg gehen um Hilfe zu bekommen, oder soll das Sozialamt zu den Bürgern kommen und fragen ob sie Hilfe brauchen, dieses System ist nicht das beste,aber nicht das schlechteste, man muss aber auch den A..... hoch bekommen!
Antwort von TNT , geschrieben am 03.08.2025, 19:01 Uhr :
@Maximilian,zur Schuldenfalle möchte ich hinzufügen, wenn Vollstreckungsbehörden oder Inkasso aktiv werden, ist man vorher angemahnt worden, 1. 2.3. Mahnung,wenn das alles nicht hilft kann es auch zu einer Zwangsvollstreckung kommen, aber so etwas geschieht nicht von heute auf morgen, es handelt bei den ÖRR Sendern nicht um staatliche Sender, sie nur nach öffentlichen Recht organisiert und da wird nicht außerhalb des Rechts gepfändet. Es gibt auch Schuldnerberatungen in Deutschland, aber wie ich schon mehrmals geschrieben habe, man muss handeln, Kopf in den Sand stecken ist die schlechteste Lösung. Zur Wohnung, ist mir nicht bekannt,das man als Mieter für Erhalt und Sanierung zuständig ist, nach Mietrecht nur für die Renovierung und der Zeitablauf steht im Mietvertrag. "KONZERTTICKETS WERDEN TEURER" ist das Thema, sie bewegen sich im Sozialbereich und Mietrecht weit weg von den KONZERTTICKETS und Tschüüüüüüs
Antwort von Maximilian , geschrieben am 03.08.2025, 20:17 Uhr :
@TNT Nein, ich schweife nicht ab! Ich habe die Gier gewisser Künstler kritisiert und habe darauf aufmerksam gemacht, dass der ÖRR dies nicht unterstützen möge. Ich würde Ihnen gerne bis zum nächsten Mal eine Hausaufgabe mitgeben. Setzen Sie sich bitte mit Ihren demokratischen Beteiligungsmöglichkeiten auseinander, damit Sie nicht weiterhin behaupten, dass Sie keinen Einfluss auf staatliche Ausgaben hätten. Außerdem habe ich mich nicht in meinen Ausführungen auf Mietwohnungen bezogen, sondern auf alte zu unterhaltende Bestandswohnungen im Eigentum. Die Grundaussage bleibt: Arme Menschen finanzieren über die Rundfunkgebühren Millionengagen. Leider wird die Kultur und der Sport oft seitens der Politik aus Eigeninteresse instrumentalisiert. Die Politiker sitzen dann in den Sportlogen oder ertragen im zwickenden Korsett die Wagner-Festspiele in Bayreuth. Zu guter Letzt hat die Politik u. die KEF sehr wohl Einfluss, wie die Rundfunkgebühren sinnvoll ausgegeben werden. Tschöh mit Ö.
Antwort von TNT , geschrieben am 03.08.2025, 22:02 Uhr :
@Maximilian, 💬👎👎👎💬
Antwort von Maximilian , geschrieben am 04.08.2025, 17:39 Uhr :
@TNT Über Ihre Emojis habe ich mich besonders gefreut. Dadurch erleichtern Sie mir das aufwendige Rezensieren Ihrer Wortbeiträge. Aber ein Emoji ersetzt natürlich dauerhaft kein Argument.
Antwort von TNT , geschrieben am 04.08.2025, 22:16 Uhr :
@ Maxi, ich bin ein sozial eingestellter Mensch, spende an soziale Einrichtungen,spende Blut und helfe, wo ich anderen Menschen helfen kann,somit auch ihnen, es freut mich, das ich ihnen mit den Emojis eine "große" Freude bereiten konnte, ich lache gerne, sie gehen vermutlich in den Keller? Etwas will ich noch schreiben, @Max.... "Viele leben in alten Bestandswohnungen, deren Erhalt u. Sanierung zusätzlich das kleine Budget belastet."@Max..."Außerdem habe ich mich nicht in meinen Ausführungen auf Mietwohnungen bezogen," Wo stand im ersten Post, das sie vom Eigentum schreiben? Was sie im zweiten Post abstreiten!Argumente haben sie viele, aber sie sollten sie schon bitte aufeinander abstimmen, oder verlieren sie dabei den Überblick?Aufwendige Rezensionen über ihre Beiträge sind nicht möglich, da man nur 1000 Zeichen hat, bei ihnen wäre 3-4 mal so viele nötig,aber so wichtig sind für mich auch wieder nicht, es gibt noch andere schöne Dinge, sollten sie auch mal versuchen.
Kommentar 37: Maximilian schreibt am 31.07.2025, 17:22 Uhr :
Ich finde, dass der Liedsänger von der Kapelle "Tote Hose" nur noch umsonst und draußen auftreten sollte. Herr Frege sollte als "echter" Punk seine Vermögensverhältnisse offen legen und jedem Konzertbesucher bis zum Ende seiner Karriere noch 20 Euro schenken. Es ist doch ein absolutes Unding, dass die Toten Hosen als Sozialbehörde auftreten und Leistungsbescheide für ein Sozialticket einfordern. " Komm' ich zeig dir wie groß meine Liebe ist und bringe mich für dich um", was ist das textlich für ein gestelzter Quark? Auch lyrisch wird der bauchfreie Interpret in meinen Augen überschätzt.
Kommentar 36: KANN weg ! schreibt am 31.07.2025, 10:22 Uhr :
die hier abgehandelten Luxusthemen einer Minderheit interessieren kaum , sind lebensfremd , werden unsachlich kommentiert und sind reine GEZ- und Zeitverschwendung . Kann in die Tonne !
Antwort von Anonym , geschrieben am 01.08.2025, 09:45 Uhr :
Luxus , wie Konzertebesuch, kann nur noch eine kleine Minderheit finanzieren; der Rest kann wg. der Politik der politischen Wunderluschen, die sich Volksvertreter nennen, bald nur noch sprengen, klauen, betteln, befummeln, was übrig bleibt; die Rezession wird noch schlimmer; die jahrelange Party ist beendet , der Kater kommt und bleibt länger.
Antwort von Anonym , geschrieben am 02.08.2025, 17:26 Uhr :
Meine Oma hatte immer gesagt; früher sei Alles besser gewesen !Je älter ich werde, umso mehr stimme ich dieser Meinung zu; D ummswummsverdooft zunehmend; die allgemeine Volksbildung erodiert schneller , als man gucken kann , die sog . Profs von heute sind auch nicht mehr das , was sie früher einmal waren und im Singen sind sie richtig, richtig grottenschlecht , besonders die , die den ganzen Tag lang in Springers Bild vorsingen, keinen Ton richtig treffen und für dieses Konzert, das besonders den Senioren mit schwachem Nervenkostüm nicht vorgesetzt werden darf, auch noch dick Kohle verdienen, zwar nicht so viel, wie Swift, aber immerhin. Veronika Grimm soll neben ihrer Prof C 4 Besoldung gem. BBesG , allein für ihre Teilnahme im Aufsichtrat von EON Euro 130.000,-pA. bekommen,plus Vergütungen für gutachterliche Privatexpertisen.
Antwort von TNT , geschrieben am 02.08.2025, 18:08 Uhr :
Da hätte ich an ihrer Stelle das Kommentieren aber unterlassen,der letzte Satz passt: "Kann in die Tonne."
Antwort von Anonym , geschrieben am 03.08.2025, 18:01 Uhr :
Vieles wird bald für den Normalbundesotto allgemein zum puren Luxus werden , den er sich nicht mehr leisten kann , weil auch die aktuelle Bundesregierung mit Hilfe von ihr hochgejubelten Wunderprofs als Berater , Lobbyisten aus der Wirtschaft, die bereits in der Ministerialbürokratie eingekauft sind und dort die Gesetzesvorlagen schreiben, eine Politik zum Vorteil der gesamten Welt bis in die letzte Ecke, den hintersten Busch Afrikas hinein macht, zum Nachteil der Biodeutschen. Das zeigt sich ja jetzt in beabsichtigten massiven Leistungskürzungen bei Krankenkassen,Alterspflege Renten. Lange Rede, kurzer Sinn; der Michel muß weiter die ganze Welt alimentieren, bis er töt geackert und ausgenutzt tot in die Grube fällt, Er hat schlichtweg nur das Pech gehabt, in Germoney als Deutscher geboren zu sein. Es ist nur noch eine Qual, in doppeltwummsverdummt D als Melkkuh für die ganze Welt mißbraucht zu werden . Die Rezession weltweit bleibt noch länger; speziell in Germoney !
Antwort von @anonym , geschrieben am 03.08.2025, 19:31 Uhr :
Zum Glück sind die Luxusgrünen künftig für viele , viele Jahre rezessionsbedingt raus aus der Bundesregierung, so daß ihr etrem teures Wunschkonzert aus Wünsch Dir was, Schlaraffia , der Welt der Einhörner,guten Feen und Engeln zum Segen des gesamten Universums nicht mehr von uns finanziert werden muß. Das nennt man auch Glück im Unglück. Es braucht ohnehin eine neu heranwachsende Generation , die diesen modernen Rattenfängern mangels Erfahrung neu hinterherlaufen. Grüne ziehen nur in dem ganz engen Zeitfenster , prosperierender wirtschaftlicher Hochkonjunktur, in der ihre Luxusthemen Öko/Müsli ,Migration ,Klima auch noch mitfinanziert werden können. Besonders Grüne werden also am stärksten weiter wahlerodieren.
Kommentar 35: Vers Aloe Spüli schreibt am 31.07.2025, 10:03 Uhr :
Viele Veranstaltungen des Brauchtums finden nicht mehr statt, weil die Sicherungsmaßnahmen für kleinere Veranstalter nicht zu finanzieren sind. Die Traditionen leiden, wo nicht das große Geld fließt, wo nicht in Security u. Sicherungskonzepte investiert werden kann. Jeder Bierpavillon muss mittlerweile mit Pollern oder Betonblöcken abgesichert werden. Daran können wir ermessen, wo wir gesellschaftlich gerade stehen. Der weitestgehend unkontrollierte Schengenraum ist ein Armutszeugnis für unsere Kulturlandschaft.