Für Raubtiere: Dänischer Zoo will Haustiere verfüttern

Aktuelle Stunde 04.08.2025 02:51 Min. UT Verfügbar bis 04.08.2027 WDR Von Alexa Schulz

Dänischer Zoo will Haustiere an Raubkatzen verfüttern

Stand:

Ein Zoo in Dänemark ruft zu Futterspenden auf: Pferde und Meerschweinchen, die an Raubkatzen verfüttert werden sollen.

Für Tierschützer dürfte dieser Aufruf schwer verdaulich sein: "Willst du dein Pferd als Futter spenden?", fragt der Zoo von Aalborg auf seiner Website. Mit großer Dankbarkeit nehme man lebende Pferde entgegen, die geschlachtet und dann an die Raubkatzen des Zoos verfüttert werden. Auch kleinere Futtertiere seien willkommen, heißt es weiter: "Hühner, Kaninchen und Meerschweinchen". Der Zoo versicherte, die Haustiere würden "sanft eingeschläfert", ehe sie als Futter eingesetzt würden.

Die Reaktionen sind so, wie man es erwarten konnte. "Schämt euch" und "Wie krank ist die Menschheit geworden" lauten typische Kommentare von empörten Facebook-Usern unter dem Post des Zoos. Die Kommentarfunktion wurde daraufhin eingeschränkt. Der Tierpark hält jedoch dagegen: "So wird nichts verschwendet - und wir sorgen für das natürliche Verhalten, die Ernährung und das Wohlergehen unserer Raubtiere", heißt es.

Dieses Element beinhaltet Daten von Facebook. Sie können die Einbettung auf unserer Datenschutzseite deaktivieren.

Erst vor einer Woche hatte der Tiergarten Nürnberg einen wahren Shitstorm im Netz ausgelöst, als er zwölf Paviane tötete, für die im Gehege kein Platz mehr war. Sechs davon wurden inzwischen laut Angaben des Zoos an Löwen, Tiger, Mähnenwölfe und Buntmarder verfüttert. Der stellvertretende Leiter des Tiergartens, Jörg Beckmann, erklärte, Köpfe, Hände und Füße der toten Paviane habe man aus Respekt gegenüber den Besucherinnen und Besuchern vor der Fütterung abgetrennt.

Zoo Nürnberg: Natürliche Beschäftigung für Raubtiere

Beckmann sagte weiter, dass Tierkörper mit Fell und Knochen für die Zahngesundheit von Beutegreifern besser seien als alle anderen Futtermittel. "Dadurch muss unseren Tieren, im Gegensatz zu vielen Haustieren, nicht unter Vollnarkose Zahnstein entfernt werden." Die Ganzkörperfütterung stelle zudem eine natürliche Beschäftigung für die Raubtiere dar, sie müssten sich ihr Futter erarbeiten. "Die Evolution hat sie extra dafür mit entsprechenden Krallen und Zähnen ausgestattet. Keine Naturdoku über große Raubtiere, in denen sie nicht spektakulär Beute schlagen oder zumindest am Riss fressen."

Auch NRW-Zoos gehen offen mit der Frage um

Auch in Nordrhein-Westfalen gehen die Zoos meist offen damit um, dass ihre Tiere nicht nur gehegt und gepflegt werden, sondern auch als Futtertiere enden können. Der Naturzoo Rheine schießt und schlachtet zum Beispiel überzählige Antilopen-Böcke und verfüttert sie dann an die Raubtiere. Der Zoo in Wuppertal teilt mit, dass auch die Ziegen aus dem Streichelzoo irgendwann als Futter enden können.

Auch Pferde ständen im Zoo hin und wieder auf dem Speiseplan, sagte Arne Lawrenz, Direktor des Wuppertaler Tierparks, dem WDR am Montag. Er hat eine sehr pragmatische Haltung zu der Debatte, die im Netz mit so viel Emotionen ausgetragen wird: "Unsere Löwen werden nicht vegan. Sie brauchen Fleisch." Es gebe dabei keinen vernünftigen Grund, Haustiere wie Pferde zu "verschonen". "Die würden sonst einfach verbrannt werden."

Zoo in Dänemark ruft zur Haustier-Spende auf

WDR Studios NRW 04.08.2025 00:21 Min. Verfügbar bis 04.08.2027 WDR Online


Unsere Quellen:

  • Homepage und Facebook-Seite Zoo Aalborg
  • Associated Press
  • Deutsche Presse Agentur
  • WDR-Interview mit Arne Lawrenz, Direktor des Wuppertaler Tierparks

Kommentare zum Thema

76 Kommentare

  • 76 Tierfreund 06.08.2025, 16:38 Uhr

    Instinktreduziert im Sinne der Verhaltsensforschung ist eine Mutter, die ihr Baby verläßt, oder auch ein Tierbesitzer, der seinen ehemaligen Liebling lebend in fremde Hände gibt. Haustiere als Lebendspende für Raubtiere im Zoo? Für die Aufrechterhaltung des Tötungstriebes bei Zootieren können die Futtertiere lebend oder nach Schlag auf den Kopf leicht betäubt den Raubtieren überlassen werden. Soll ausgewildert werden, dann verfüttert man halbtote Katzen..... Vegan ist möglich. Kleine Wölfchen, mit der Flasche aufgezogen, bleiben lieb wie Hunde, wenn sie kein Fleisch, sondern nur Gemüse zu fressen kriegen. VEGANE Ernährung macht Raubtiere friedlicher, weniger gefährlich, auch für Tierpfleger! Und Menschen werden friedlicher, ist zu hoffen.

  • 75 Brigitta S. 06.08.2025, 11:14 Uhr

    Ich möchte darauf aufmerksam machen wegen den angesprochenen „überlaufenden Friedhöfe und den damit verbundenen hohen Kosten“! Es bedarf keine überlaufenden Friedhöfe in der heutigen Zeit mehr. Im Friedenwald in der Natur mit auflösender Urne sich bestatten zu lassen (man kann auch schon in jüngeren Jahren dafür sorgen), es ist eine gute Bio - Beerdigung und finanzielle Option. Die Aussage „Bereits Verstorbene zu verfüttern ist kaum unmoralisch“, da bekomme ich eine Gänsehaut, wenn diese Gedanken unsere Jugend ernst übernehmen sollten. Bei vielen Kommentaren hier wird mir übel, was für eine Fantasie bei dem Artikel zu Tage kommt. WDR, bitte schließt das Gästebuch, bevor noch mehr so verirrte Kommentare kommen, was nicht das Thema ist.

    Antworten (1)
    • Paul S. 06.08.2025, 13:51 Uhr

      @Brigitta KI-Tools auch bei Sender verarbeiten in kurzer Zeit riesige Datenmengen. Sie können diese sortieren und automatisch Aktionen ausführen, beispielsweise einen Kommentar verbergen oder sogar darauf antworten. Falls wenig manuelle Kontrolle vom Artikelschreiber( Moderration) stattfindet, die sich auf andere Aufgaben konzentrieren müssen, dann rutschen eben solche verirrte Kommentare durch. Nun diese Schreiber was Unsinn schreiben, sollte man eigentlich ignorieren, aber man kann es nicht weil es zu viele gibt.

  • 74 Paul S. 06.08.2025, 10:47 Uhr

    Kein Wunder, wenn in Deutschland viele Psychotherapeuten fehlen. Solche Kommentare haben einen Knall. Tote Menschen zum Fraß für Löwen? Wobei man sich die teure Beerdigung sparen kann, ist der "Psychotriller im Gästebuch! Die Werte der Menschen werden hier mit den Füßen getreten.

  • 73 Anonym 06.08.2025, 10:14 Uhr

    Mein Kommentar zudem, wie krank ist die Menschheit geworden absolut unfassbar wie man auf sowas kommt Die sollten sich möglichst schnell in die Psychiatrie einweisen lassen . Solche Menschen sind für mich nicht mehr normal. Einfach nur abartig und perfide. Pfui, um Geld für Futter zu sparen sollen jetzt Haustiere herhalten ?? Habt Ihr sie noch alle ??? Stimme ich voll, zu hoffentlich gehen alle Zoos pleite die jetzt auf diese weise Ihre Zootiere füttern wollen um Futter zu sparen.

  • 72 J K 06.08.2025, 09:47 Uhr

    Wenn wir schon Raubtiere in Zoos halten ist dies nur die logische Schlussfolgerung. Weshalb sollte man nicht auch Pferde, Schafe, oder Kleintiere, wie Kaninchen und Meerschweinchen als Futtermittel verwenden dürfen? Am Ende ihres Lebens kommen diese ohnehin nur zur Tierkadaverbeseitigung in die Verbrennung. Der Mensch kann dies gut oder schlecht finden, er kann sich auch entscheiden, vegan zu leben. Ein Löwe kann das nicht. Es ist also nur eine Nutzung, vorhandener Resorcen.

  • 71 Antje 06.08.2025, 07:59 Uhr

    Ich wünsche allen Zoos und Wildtierparks eine baldige Insolvenz damit der Wahnsinn endlich mal auf hört. Die Menschen drehen doch nur noch am Rad. Mein Haustier bekommen die nicht

  • 70 Thiele, Monika 05.08.2025, 23:00 Uhr

    Au ja! Ganz toll. Kinder sollten dann bei der Verfütterung ihres Haustiers unbedingt zuschauen, um sich an den Tod zu gewöhnen. Früher wurden auch Schlachtfeste veranstaltet, also Feste, die das Töten feiern. Die EU fördert den Stierkampf, also das Abschlachten von Stieren als "immaterielles Kulturgut". Töten also als immaterielles Kulturgut zu erkären, wäre doch ein Fortschritt. Aber der Zoo als Tierknast und ist ja auch schon eine Institution, die uns daran gewöhnt, dass wir die Herren der Schöpfung sind. Also eine konsequenter Aufruf. Mit besten Grüßen Monika Thiele

  • 69 Anonym 05.08.2025, 22:50 Uhr

    @ extravaganza69. Ihr Beitrag lässt mich fassungslos zurück. Unfassbar.

  • 68 NoName 05.08.2025, 22:31 Uhr

    Die Tiere, die gespendet werden, sollten zumindestens lebend verfüttert werden. Sonst können sie ja auch nicht das Jagdverhalten trainieren!

  • 67 D.m.r 05.08.2025, 21:37 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

  • 66 Rose 05.08.2025, 21:21 Uhr

    Wo ist der Unterschied zur Kuh und zum Huhn? Die Raubtiere fressen sowieso Fleisch, warum dann nicht alte, kranke Haustiere? Die hatten im Gegensatz zur Kuh und zum Huhn wenigstens ein schönes Leben. Übrigens fressen Katzen und Hunde auch überwiegend Fleisch

  • 65 Franziska 1 05.08.2025, 19:59 Uhr

    Die Diskussion hier vernimmt einen Verlauf, der nicht mehr ernst genommen werden kann. Menschen sollen nach ihrem Ableben dem Zoo als Futter für die Löwen verabreicht werden, dann braucht keiner mehr die Beerdigungskosten zahlen? Wie kommen solche Ideen nur zustande??? Unwürdig, solche Gedanken hier anzubringen. Wer tote Menschen den Löwen als Fraß geben möchte, sorry, hat er schon einen in der Krone? Das wurde in der Arena gemacht lt. Geschichte, als Löwen die Christen zu Tode gebissen hatten. Tut mir Leid, diese Fantasie der Fütterung für Löwen im Zoo, da muss man schon mehrere Absacker genossen haben. Sorry, WDR es musste sein!

    Antworten (2)
    • Anonym 05.08.2025, 22:51 Uhr

      Absolut Ihrer Meinung. Das artet hier aus.

    • Browgas 06.08.2025, 00:44 Uhr

      Der Vergleich mit den Kolosseum hinkt gewaltig, dort wurden Menschen gegen ihren Willen zu Kämpfen gezwungen an deren Ende oftmals ihr tot stand und sie bei lebendigem Leib gefressen wurden. Bereits Verstorbene zu verfüttern ist kaum unmoralisch, so essen die meisten Menschen ja Aas anderer Spezies, menschliche Körper nicht als dieses zu betrachten und es ökologisch ab besten zu verwerten gleicht an Doppelmoral im Sinne des Klimawandels, der Verweis auf die überlaufenden Friedhöfe und den damit verbundenen Kosten sehe ich höchstens als kleine Spitze der Realität.

  • 64 Brigitte 05.08.2025, 19:14 Uhr

    Hat der Zoo kein Geld für Futter, dann muss er schließen. Er könnte aber auch Geldspendenaufrufe starten. Mein Haustier kriegt ihr jedenfalls nicht. NIEMALS!

  • 63 Ronny Arndt 05.08.2025, 18:03 Uhr

    Man könnte ja auch verstorbene Menschen verfüttern,dass würde dem ein oder anderen hohe Beerdigungskosten ersparen. Also mich können sie gern an die Löwen verfüttern,wenn ich den Löffel abgebe.

  • 62 Carola 05.08.2025, 17:48 Uhr

    Ich finde es besser, Tiere, die ohnehin sterben müssen, als alternative für die Fütterung bestimmter Arten herzunehmen,als zusätzlich andere, junge, gesunde Tiere zu schlachten. Es ist nunmal so in der Natur, von der sich der Mensch immer mehr entfernt. Man sollte endlich aufhören, menschliche Sichtweisen auf alles anzuwenden. Tiere sollten wie Tiere behandelt werden, schon aus Respekt. Zoos leisten einen tollen Beitrag zur Artenerhaltung. Wurden doch auch schon in Zoos geborene Tiere ausgewildert. Wenn dort ein gesundes Schwein geschlachtet wird, regt sich kein Mensch auf. Tztztz...

    Antworten (2)
    • Franziska 1 05.08.2025, 20:22 Uhr

      @Carola, Nein Sie täuschen sich! Es werden in der Regel keine im Zoo geborenen Tiere ausgewildert. Mag Mal eine Ausnahme zutreffen, dann könnte es sein, dass evtl. ein privater Tierpark zum Bsp. in Südafrika ein Tier nimmt. Da geht es ihnen aber sehr gut bei der Tier - Betreuung.

    • Browgas 06.08.2025, 00:50 Uhr

      @ Franziska 1 https://www.deutschland.de/de/topic/umwelt/deutsche-zoos-im-einsatz-fuer-biodiversitaet Ließ, staune, und schweige doch bitte, ist es so schwer einmal die eigene Meinung zu via Google-Recherche zu überprüfen BEVOR man irwelchen Nonsens verbreitet? Hauptsache Meinung gelle? Fakten passen ja auch seltenst zu den eigenen Emotionen

  • 61 Frauke T. 05.08.2025, 17:38 Uhr

    Sanft einschläfern der "Futtertiere" ist nicht möglich, da die Sedativa bzw. Narkotika nicht von den Raubtieren aufgenommen werden dürfen. Warum wird hier beschönigt?

  • 60 Moog Petra 05.08.2025, 17:18 Uhr

    Es ist langsam nicht mehr auszuhalten,was in den Zoos los ist. Als nächstes vielleicht noch Hunde und Katzen zum verfüttern. Die Zoos wissen,welche Verantwortung sie für ihre Tiere haben.Ist kein Platz,werden sie erschossen,ist kein Futter da,müssen jetzt schon Haustiere her halten. Man kann einen Zoo nicht mit der freien Wildbahn vergleichen. Die Zoo Verantwortlichen sollten ihr Konzept gründlich überdenken. Nur damit die Bedürfnisse der Menschen befriedigt werden,werden die Tiere gehal Ten.Wildtire gehören weder in einen Zoo noch in einen Zirkus noch in Privathaltung.

    Antworten (1)
    • Browgas 06.08.2025, 00:55 Uhr

      Problem ist wenn Menschen überall sein wollen und wilde Natur quasi kaum noch existiert, zeig mit in D auch nur ein Gebiet welches in der Vergangenheit bewirtschaftet oder bewohnt wurde, wirst merken das es keine gibt, die Natur wurde immer von uns bedrängt und vertrieben, nur ist die Welt endlich und wenn wir den Tieren keinen Platz einräumen werden sie zukünftig keinen mehr haben.

  • 59 Tatjana 05.08.2025, 17:13 Uhr

    Die Kommentare, die hier teils über Zoos abgegeben werden zeugen von sehr viel Unwissen. Empfehlenswert ist, sich zu informieren, wie Zoos entstanden sind und welche Aufgaben sie heutzutage erfüllen. Menschen können Organe spenden, um Menschenleben zu erhalten. Warum nicht auch Haustiere zum Erhalt von Tierleben im Zoo? Das ist doch besser als z.B. einen Hund auszusetzen.

  • 58 Brigitta S. 05.08.2025, 16:28 Uhr

    Das Drama ist, die Welt hat das Vieh bekommen auf die Erde, damit sich der Mensch ernähren kann. Seit die Veganer negativ darüber Stimmung machen, wird das Vieh mit den Wildtieren in einen Sack geworfen. Die Savanne hat ihre Wildtiere bekommen, dass sich die Tiere dort selbst versorgen. Das Problem der Wildtiere wurde durch die reichen Wildjäger auf den Kopf gestellt. Zum Spaß eine Trophäe zu besitzen, dafür tötet man kein Wildtier. Diese Wildtiere sind gefährdet durch die Menschen. Der nicht wildert holt sie in den Zoo und hat keine Gewissenbisse, wenn er seinen Willen im Zoo und früher im Zirkus über die Wildtiere zeigt? Der Mensch nimmt sich was er will, könnten die Wildtiere auch sprechen, würden sie es dann auch tun? Der Zoo in Dänemark geht mir bei der "offenen Haustier-Spende" zu weit, weil er die Gefühle der Menschen spaltet. Jeder hat für Wildtiere, für das Vieh und Haustiere andere Gefühle. Die wenigsten Menschen kennen die Savanne mit den fantastischen Tieren.

    Antworten (2)
    • Brigitta S. 05.08.2025, 17:18 Uhr

      Sorry, Der letzte Satz könnte falsch verstanden werden. "Die wenigsten Menschen kennen die Savanne mit den fantastischen Tieren". Ich korrigiere: " Ich vermute, die meisten die hier schreiben, haben noch nie eine Savanne mit den fantastischen Wildtieren gesehen. Nur wer sie dort selbst erlebt hat, kann den Unterschied zwischen der Savanne und dem Zoo beurteilen. Das meine ich nicht anmaßend, sondern für Sie alle freundlich. Brigitta S.

    • Browgas 06.08.2025, 01:03 Uhr

      Menschen wie du, welche Tiere in "Vieh", Haustiere und Wildtiere unterscheiden, sind das tatsächliche Problem und ihr habt mit der natürlichen Ordnung nichts gemein, Hauptsache das Steak liegt am Ende aufm Teller oder? Tier bleibt Tier, egal welches Wort du davor setzt und auch du bleibst nur ein haararmer, mutierter Affe wie jeder andere dieser Spezies, du begreifst dich nur als Mensch, nicht als Tier mit Intelligenz und das ist DAS Problem in der Gesellschaft. Ein bisschen mehr Bescheidenheit täte Menschen wie dir in Anbetracht der Vielfalt der Schöpfung auf diesem Planeten echt gut, es wurde ein Scheißdreck zu deinem Nutzen geschaffen oder "damit sich der Mensch ernähren kann", es wurde von uns verkrüppelt und zwangsverzüchtet, das ist ein kleiner Unterschied.

  • 57 Fecher Diede 05.08.2025, 16:07 Uhr

    Ich hoffe das die Dänen nicht ihre alten Bürger auch so entsorgen zB. Aus Platzgründen oder Kosten !! Es ist nicht zu fassen ! Schließt am besten alle Zoo's !!!!!!

    Antworten (1)
    • Yvi 05.08.2025, 17:50 Uhr

      👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻 wahre Worte die Du geschrieben hast

  • 56 Tom Mueller 05.08.2025, 14:56 Uhr

    Das ist unglaublich und vor allem eine schwer verdauliche Doppelmoral im Vergleich zu den Vorgängen im Nürnberger Zoo. Im Nürnberger Zoo wurde eine anzajhl von Pavianen getötet, weil es nicht genug Platz für sie gab. OK, mit ein bisschen gutem Willen kann man hier eine Logik erkennen. In freier wildbahn hätten sie, weil es zuviele von ihnen gibt wahrscheinlich auch keine Aussicht auf ein entspanntes Leben. Jetzt gibt es in einem dänischen Zoo die Situation, dass es nicht genug Futter für einige dort gehaltene Raubtiere gibt. OK, wie ist es in freier Wildbahn - dann verhungern sie. Ein Zoo hat ja von sich das Selbstverständnis, die Tiere möglichst artgerecht zu halten und auch soweit möglich die freie Wildbahn nachzubilden. Diesem Anspruch folgend sollte der in Resde stehende dänische Zoo folgendes tun: weil nicht genug Futter für sie da ist, werden die betreffenden Raubtiere getötet. Das ist bitter, entspricht aber der Situation in der freien Wildbahn.

Mehr Nachrichten