Mit einem Luftgewehr sind mehrere Nilgansküken in Stolberg beschossen worden. Eines der Küken wurde dabei so schwer verletzt, dass es gestorben ist. Es muss eine gruselige Entdeckung gewesen sein, die Passanten am Wochenende im Stolberger Stadtteil Münsterbusch machten. Am Glashütter Weiher fanden sie gleich mehrere verletzte Küken einer Nilgansfamilie.
Unbekannte schießen mit Luftgewehr auf Jungtiere
Auf die Küken war offensichtlich mit einem Luftgewehr geschossen worden. Während manche der kleinen Gänse verletzte Schwimmfüße hatten, war ein Küken am Hals schwer verletzt. Nach Angaben der Helfer soll ein Diabolo-Geschoss noch in der Wunde gesteckt haben.
Bei Nilgänsen betreuen beide Elternteile den Nachwuchs.
Bildquelle: dpa/Fabian SommerHelfer konnten ein Küken nicht mehr retten
Obwohl das Küken zur Wildvogelhilfe nach Aachen gebracht wurde, konnte es nicht mehr gerettet werden. Die Verletzung am Hals war zu schwer. Nilgänse sind zwar keine heimischen Vögel, trotzdem gelten auch hier Tierschutzgesetze. Die ehrenamtliche Helferin für Wildvögel aus Aachen hat noch keine Anzeige wegen Tierquälerei erstattet.
Unsere Quellen:
- Dania Koncos (Pflegestelle für Wildvögel in Not)
- Mein Stolberg
Sendung: WDR 2 Aachen und die Region, Lokalzeit, 25.06.2026, 16:31 Uhr
