Es geht um fast 50 Roteichen, die jetzt aus dem Feuchtgebiet entfernt wurden. Untersuchungen hatten gezeigt, dass die Bäume dem Boden zu viel Wasser entziehen und das Moor so austrocknet.
Moore sind für den Klimaschutz wichtig, weil im Torfboden große Mengen des klimaschädlichen CO2 gespeichert werden. Die würden freigesetzt, wenn das Moor austrocknet. Eine moorverträglichere Nachpflanzung soll in 2026 stattfinden.
42 Hektar Naturschutzgebiet
Das Further Moor als ausgewiesenes Naturschutz- und FFH- Gebiet (Fauna-Flora-Habitat) ist ein etwa 42 Hektar großes, besonders wertvolles Wald- und Feuchtgebiet und bildet zusammen mit der Ohligser- und der Hildener Heide die mittlere Bergische Heideterrasse. Es gilt als eines der letzten noch einigermaßen erhaltenen Moorgebiete dieser Art und Größe in der Region. Um das Further Moor zu retten, wurde dort im Februar schon einmal die Kettensäge angesetzt.
Beeinträchtigungen für den Verkehr
Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum Abend beendet sein. Und das bedeutet auch Aufatmen für viele Autofahrer. Denn das Further Moor liegt an der Bergischen Landstraße, der Verbindungsstrecke von der Stadt zu den Autobahnen A3 und A542. Und die musste für die Fällarbeiten seit Samstag immer wieder gesperrt werden.
Dabei war die Stadt bemüht, Verkehrsbeeinträchtigungen gering zu halten. „Neben dem Zeitpunkt der Fällungen zwischen den Jahren, haben wir zusätzlich mit dem durchführenden Unternehmen abgestimmt, dass nötige Eingriffe in den Verkehrsfluss nur nach zwingendem Bedarf und zu verkehrsarmen Zeiten an den jeweiligen Tagen stattfinden dürfen“, sagte Goran Brozovic, Leiter des Langenfelder Referats für Tiefbau, Verkehr, Klimaschutz.
Bäume fällen für den Klimaschutz
Bildquelle: WDR / Christian LichtWDR Studios NRW. 29.12.2025. 00:47 Min.. Verfügbar bis 29.12.2027. WDR Online.
Unsere Quellen:
- Reporter vor Ort
- Stadt Langenfeld
Sendung: WDR.de, Langenfeld fällt Bäume für den Klimaschutz, 29.12.2025, 11.20 Uhr