Nach tödlichem Radunfall

Verfahren gegen E-Roller-Fahrer eingestellt

Stand:

Am Tod eines Radfahrers auf der Wuppertaler Nordbahntrasse Ende Juni trägt ein E-Rollerfahrer keine Schuld.

Die Polizei hatte nach dem Unfall intensiv nach dem Rollerfahrer gefahndet. Eine Zeugin wollte gesehen haben, dass er vor dem Sturz mit dem Radfahrer zusammengestoßen sei. Der Rollerfahrer sei geflüchtet. Das hat sich nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft nicht bestätigt.

Keine Unfallspuren an Rad und Roller

Ein Gutachten hat ergeben, dass es weder am Roller noch am Fahrrad Spuren gab, die auf einen Zusammenstoß zurückzuführen wären. Möglicherweise war der Radfahrer durch einen Gegenstand auf der Fahrbahn irritiert worden und deshalb gestürzt, vermuten die Ermittler.

Eine Obduktion ergab, dass der 72-Jährige an den Folgen des Sturzes gestorben ist. Das Verfahren gegen den Rollerfahrer hat die Staatsanwaltschaft eingestellt, weil ihm kein Fehlverhalten nachgewiesen werden konnte.

Verfahren gegen E-Roller-Fahrer eingestellt

WDR 31.07.2100 00:40 Min. Verfügbar bis 31.07.2028 WDR Online

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Quellen:

Sendung: WDR 2, WDR 2 für das Bergische Land, 31.07.2026, 10:30 Uhr