Dackel, Schnauzer und Collies im Düsseldorfer Kunstpalast

Bildquelle: WDR/Nora Schuster-Gröters

WDR 2 Min. 32 Sek. Verfügbar bis 26.08.2028

Tag des Hundes Dackel, Schnauzer und Collies im Düsseldorfer Kunstpalast

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Sie schnüffeln, ziehen an der Leine und wirken tatsächlich irgendwie interessiert: Hunde durften heute zum ersten Mal mit Frauchen oder Herrchen den Düsseldorfer Kunstpalast besuchen. Das Interesse war groß.

Von Nora Schuster

Alba, Robin, Woody und Co. - heute zu Besuch im Kunstpalast - spannend! Draußen aber erstmal anstehen - tja, so ist das nun mal im Museum, wir sind ja nicht auf der Hundewiese. Marion hat ihren Sam mitgebracht - Spitzname "Mickymaus". Frauchen Marion geht gerne ins Museum und hat sich bisher immer schlecht dabei gefühlt, ihren Liebling draußen warten zu lassen. Letztens war sie mit ihm in einer Hunde-Vorstellung im Kino. "Das hat ihm nicht so gut gefallen", muss Marion zugeben. Mal sehen, wie's im Kunstpalast läuft.

Ein kleiner schwarzer Hund wird von seinem Besitzer auf den Arm genommen.

Auch den Hunden gefällt der Spaziergang in besonderer Umgebung.

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Freundliche Hunde sind im Kunstpalast willkommen

Gucken, schnüffeln, mit dem Schwänzchen wedeln und andere "kunstaffine" Vierbeiner kennenlernen - das gefällt den Hunden im Museum offensichtlich. Die Leine sollte möglichst kurz gehalten werden und die Hunde sollten sozialverträglich, ausgeglichen und freundlich sein. Das große Museum als Erlebnisreise für Vierbeiner - genau so soll's sein, findet Felicity Korn, stellvertretende Leiterin des Düsseldorfer Kunstpalasts.

100 Hunde mit ihren Frauchen und Herrchen sind pro Stundenslot zugelassen. Das "Menschen-Ticket" kostet zehn Euro, ermäßigt acht Euro. Der Hund braucht auch ein Extraticket. Das ist aber kostenfrei. Online waren die Plätze im Eiltempo vergriffen. "Das machen wir wahrscheinlich nächstes Jahr wieder", sagt Felicity Korn.

Ein Hund sitzt neben seinem Besitzer im Kunstpalast.

Gemeinsam Kunst auf sich wirken lassen: ein Experiment im Kunstpalast

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Was halten die Hunde in Düsseldorf von Kunst?

Ob Windhund, Schnauzer oder Collie - die Tiere scheinen sich im Museum tatsächlich wohlzufühlen. Aber liegt es wirklich an den alten Meistern? Nö, eher an der guten Atmosphäre, den weitläufigen Räumen und... "natürlich an all den anderen Hunden hier", gibt Verena aus Krefeld zu.

Ihr Windhund Sebastian ist zum ersten Mal in der Landeshauptstadt und dann auch noch direkt im Museum gelandet. "Wir finden die Aktion super und kommen bestimmt bald wieder", sagt sie, die mit ihrem plüschigen Liebling vorher am Rhein "Gassi gehen" war.

Ein kleiner weißer Hund in einem Korb.

Pause von der Kunst: Auch für Vierbeiner ist ein Museumsbesuch anstrengend

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Was ist, wenn der vierbeinige Kunst-Fan mal "muss"?

"Wir gehen davon aus, dass die Hundehalter vor dem Besuch in der Ausstellung mit ihren Hunden noch mal spazieren waren", meint die stellvertretende Leiterin des Kunstpalasts. "Wenn mal was daneben geht, kriegen wir das aber auch hin." Für Wasser, Hundespielzeug und extrem tierliebe Mitarbeiter hat das Museum heute übrigens auch gesorgt. "Wir kommen nächstes Mal auf jeden Fall wieder", verspricht Marion und geht dann mit ihrem kleinen Sam im Hofgarten spazieren.

Unsere Quellen:

  • Gespräch mit der stellvertretenden Leiterin des Kunstpalast, Felicity Korn
  • Beoabachtungen der Reporterin vor Ort

Sendung: WDR Fernsehen, Lokalzeit Düsseldorf, 26.08.2026, 19:30 Uhr

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