Bei den Durchsuchungen stellten die Ermittler über 100 Paletten mit ca. 600.000 Stück illegaler Vapes sicher.
Bildquelle: Zollfahndungsamt Essen7,6 Millionen illegal importierte E-Zigaretten, ein Steuerschaden in Höhe von 33,3 Millionen Euro. Es sind große Zahlen und ein großer Erfolg, den das Essener Zollfahndungsamt am Freitagmorgen vermelden kann.
Vier Mitarbeiter eines E-Zigaretten-Herstellers in China sollen Millionen Vapes illegal nach Deutschland gebracht haben, organisiert von Vertriebsagenten und Großhändlern. In Deutschland sollen 19 mögliche Mitglieder der Bande die unversteuerten Vapes entgegengenommen haben.
Illegale E-Zigaretten in NRW
Der Vorwurf: Sie haben sie unter anderem im Großraum Köln, im Bergischen Land, im nördlichen Ruhrgebiet und im Kreis Wesel gelagert. Anschließend wurden sie auf dem Schwarzmarkt verkauft. Allein für den Zeitraum zwischen Januar 2024 und März 2025 kommen die Ermittler auf mehr als 33 Millionen Euro Steuerschaden.
Bei großangelegten Durchsuchungen wurden am Mittwoch 13 mögliche Bandenmitglieder festgenommen. Außerdem haben die Ermittler rund 600.000 weitere illegale Vapes gefunden. Dazu wurden Immobilien, Luxusuhren, Goldschmuck und Bargeld gefunden. Gesamtwert: mehr als zwei Millionen Euro.
Zoll Essen ermittelt wegen Vapes auf dem Schwarzmarkt
Gegen die möglichen Bandenmitglieder wird unter anderem wegen bandenmäßiger Steuerhinterziehung im großen Ausmaß ermittelt. Darauf stehen laut Zollfahndungsamt bis zu zehn Jahre Gefängnis. Die Ermittlungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Düsseldorf laufen weiter.
Unsere Quelle:
- Zollfahndungsamt Essen
Sendung: WDR2, WDR2 für Rheinland, Ruhrgebiet und Niederrhein, 18.09.2026, 8:30 Uhr