Ein Plakat auf dem über das Alkoholverbot am Bahnhof informiert wird.

Erste Bilanz der Kölner Bahnhofsmission fällt nicht nur positiv aus.

Bilanz Alkoholverbot am Kölner Hbf zeigt Wirkung - auch negative

Stand:

Alkoholverbot an Bahnhöfen: Die Kölner Bahnhofsmission zieht Bilanz und warnt vor einem blinden Fleck beim Schutz von Abhängigen.

Wer einen Sekt oder ein Bier im Bahnhof trinken möchte, riskiert einen Platzverweis. Bei einem wiederholten Verstoß sogar Hausverbot. Der Grund dafür ist ein Alkoholverbot, das an allen 5.400 Bahnhöfen in Deutschland gelten und sowohl für mehr Sicherheit, als auch für weniger Müll sorgen soll. Das Alkoholverbot wurde in Köln bereits im April eingeführt.

Die Deutsche Bahn bilanziert: "Alkoholfrei heißt: weniger Gewalt und weniger Müll", so Bahn-Chefin Evelyn Palla. Ehrenamtler der Kölner Bahnhofsmission sorgen sich allerdings jetzt um die Menschen, die sie bei ihren Rundgängen nicht mehr so häufig antreffen - obdachlose und alkoholkranke Menschen.

"Nur weil die Menschen nicht mehr so sichtbar sind, ist das Problem ja nicht weg", Thorsten Krojnewski, Kölner Bahnhofsmission

Außerdem fordert Krojnewski zum Alkoholverbot politische Maßnahmen.

Erste Bilanz von Kölner Bahnhofsmission zu Alkoholverbot

WDR 24.07.2026 00:25 Min. Verfügbar bis 23.07.2028

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Unsere Quellen:

  • Katholische Nachrichten Agentur

Sendung: WDR.de, Erste Bilanz von Kölner Bahnhofsmission zu Alkoholverbot, 24.07.2026, 9:47 Uhr

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