Statt friedlich für Frauenrechte und gegen Gender Gaps zu demonstrieren sollen drei Frauen am Weltfrauentag Anfang März in Köln auf Polizisten losgegangen sein. Das hat die Polizei jetzt mitgeteilt. Im Rahmen der Ermittlungen wurden deswegen am Dienstagmorgen die Wohnungen der Beschuldigten durchsucht. Die Beamten konnten unter anderem Laptops, Mobiltelefone und mutmaßliche Tatkleidung sicherstellen.
Zwei der Verdächtigten waren bei den Durchsuchungen zu Hause und wurden mit auf die Wache genommen. Die dritte Frau konnte laut Polizei nicht angetroffen werden. Zwei der Frauen sind 26 und die dritte ist 27 Jahre alt.
Lange Liste an Tatvorwürfen
Zu dem Zwischenfall soll es am 08. März am Abend nach einer Versammlung am Hohenzollernring Ecke Rudolfplatz gekommen sein. Laut Polizei seien Beamte von einer Person bei der Arbeit behindert worden. Als sie die Personalien aufnehmen wollten, soll eine der beiden 26-jährigen Frauen die Person aus dem Griff der Beamten befreit haben und mit ihr geflüchtet sein. Die beiden anderen Beschuldigten sollen derweil aus der Gruppe heraus auf die Beamten eingeschlagen haben.
Der Staatsschutz ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, des Landfriedensbruchs, des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, der Gefangenenbefreiung und der Strafvereitelung.
Unsere Quellen:
- Staatsanwaltschaft und Polizei Köln
Sendung: WDR.de, Drei Kölnerinnen in Verdacht: Beamte angegriffen und Gefangenen befreit?, 28.07.2026, 13:26 Uhr