In Köln-Humboldt/Gremberg ist heute Vormittag eine Weltkriegsbombe gefunden worden. Der Blindgänger lag im Bereich der Westerwaldstraße. Es handelte sich um eine britische Fünf-Zentner-Bombe mit Aufschlagzünder. Um 17:39 Uhr meldete die Stadt Köln Vollzug: Die Bombe war entschärft.
2.700 Menschen waren betroffen
Für die Entschärfung musste zuvor ein Bereich von 300 Metern rund um den Fundort abgesperrt und geräumt werden. Rund 2.700 Menschen waren betroffen. Auch der östliche Zubringer musste für den Verkehr gesperrt werden. Das war laut der Stadt Köln insofern eine Herausforderung, als die Sperrung mit mehreren Behörden abgestimmt werden musste.
Vor Ort war neben dem Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland auch das Kölner Ordnungsamt.
Für Menschen, die ihre Wohnungen verlassen mussten, wurde eine Anlaufstelle im Thusnelda-Gymnasium in Köln-Deutz eingerichtet. Sie liegt an der Thusneldastraße 15 bis 17 und war ab dem frühen Nachmittag geöffnet.
Bombe wurde bei Arbeiten entdeckt
Die Bombe wurde am Montagvormittag bei Arbeiten entdeckt. Bereits während der Evakuierungsmaßnahmen wurden Autofahrer gebeten, den Bereich zu umfahren. Von den Sperrungen betroffen war auch die wichtige Verkehrsachse Rolshover Straße zwischen den Hausnummern 173 und 188.
Unsere Quellen:
- Stadt Köln
Sendung: WDR.de, Weltkriegsbombe in Köln gefunden: Alle Infos, 31.08.2026, 13:32 Uhr