Es war ein bundesweiter Schwerpunkteinsatz. Das Ziel: Ein klares Zeichen setzen gegen Gewalt und Störungen im Bahnbereich, sagt die Bundespolizei. So wolle man auch das Sicherheitsgefühl der Reisenden stärken. Dafür hatte die Bundespolizei von Freitag bis Sonntag ein Waffenverbot an mehr als zehn Großstadtbahnhöfen verhängt - darunter auch am Kölner Hauptbahnhof.
Bundespolizei: Kontrollen für mehr Sicherheit
Mit der Einsatzbilanz sind die Beamten zufrieden. Insgesamt wurden von Freitag bis Sonntag mehr als 20 gefährliche Gegenstände sichergestellt - darunter zwölf Messer, Reizgase und ein Nothammer. All diese Gegenstände wurden laut Polizei von Männern zwischen 14 und 59 Jahren mitgeführt. "Jeder sichergestellte Gegenstand ist ein potenzielles Tatmittel weniger, das bei Streitigkeiten oder Gewaltdelikten eingesetzt werden kann", sagt die Bundespolizei.
Bundespolizei Köln zieht positive Bilanz
Auch in anderer Sache waren die Beamten nach eigenen Angaben erfolgreich. Demnach konnte sie im Rahmen des Schwerpunkteinsatzes mehr als 20 Fahndungstreffer feststellen und einen Haftbefehl vollstrecken.
Unsere Quellen:
- Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
- Bundespolizeiinspektion Köln
Sendung: WDR.de, Kölner Hauptbahnhof im Visier der Polizei, 28.07.2026, 11:16 Uhr