Wenn die Moorgebiete feucht bleiben oder wiedervernässt werden, zersetzen sich Pflanzen nicht komplett. Stattdessen bilden die Überreste Torf. Und dieser kann unfassbare Mengen CO2 aufnehmen.
Moorgebiete sind bedroht
Doch immer mehr Moore trocknen aus, und dadurch wird das dort gespeicherte CO2 wieder freigesetzt. Der Kreis Steinfurt möchte dagegen vorgehen und seine Moore retten. Er plant sogenannte Wiedervernässungen. Dafür wurden jetzt die knapp 200 Moorgebiete analysiert.
Recker Moor hat Pritorität
Ganz oben auf der Agenda: das Recker Moor. Es ist zum einen das größte Moorgebiet im Kreis Steinfurt und gehört zum größten Teil bereits dem Kreis. Das macht die anstehenden Arbeiten einfacher und deshalb geht es auch hier los.
Moor-Manager und Fördersummen vom Bund
Zudem plant der Kreis, einen Moorbodenmanager einzustellen. Der soll sowohl die Arbeiten im Recker Moor als auch die Wiedervernässungen koordinieren.
Der Kreis hofft dabei auf eine großzügige Förderung vom Bund. 95 % der Kosten könnten so finanziert werden. Sollte alles nach Plan laufen, könnten die ersten Arbeiten im Januar 2027 starten.
Kreis Steinfurt will seine Moore erhalten
Bildquelle: Biologische Station Kreis Steinfurt e.V.WDR. 11.05.2026. 00:32 Min.. Verfügbar bis 10.05.2028. WDR Online.
Unsere Quellen:
- Kreis Steinfurt
- Biologische Station Kreis Steinfurt
Sendung: WDR.de, Kreis Steinfurt will seine Moore erhalten, 11.05.2026, 6.56 Uhr