Autocross-Rennen in Beckum-Vellern
Bildquelle: Ekkehard Wolff/WDRWDR. 02:03 Min.. Verfügbar bis 21.08.2028.
Neben frisierten Autos wie Golf GTI oder Opel Astra, gibt es auch Supersportwagen, die mit 500 PS über den Rundkurs brettern. Die höchsten Geschwindigkeiten erreichen die Renn-Buggys, Hochgeschwindigkeitsfahrzeuge mit aufgesetztem Käfig.
"Mein Auto hat über 230 PS wiegt gerade mal 480 Kilo - und beschleunigt von null auf 100 in drei Sekunden. Das schiebt schon ordentlich. Und das auf losem Untergrund, auf einem Acker. Da geht das Adrenalin und der Puls ordentlich nach oben." Patrick Bregenhorn, AC Vellern
Das Rennen im kleinen Beckum-Vellern ist Kult
Das Rennwochenende auf einem Acker in Vellern ist für die Fans absoluter Kult. Ende der Sechzigerjahre ging das hier los, als man mit ausrangierten privaten Pkw auf die Piste, den Schonefeldring, ging.
Der absolute Höhepunkt des Rennwochenendes ist das Langstreckenrennen, das mehr als eine Stunde dauert. Pro Tag werden etwa 1000 Zuschauer erwartet.
Autocross im Kreis Warendorf als bezahlbares Happening
Das Ganze ist für alle ein großes Happening. Die meisten Zuschauer und Fahrer kommen mit Wohnmobilen und campen in unmittelbarer Nähe der Strecke. Das Event im Kreis Warendorf ist im Gegensatz zu manchen anderen Veranstaltungen dieser Art bezahlbar. Ein Rennwochenende kostet am Tag zehn Euro.
230 PS auf 480 kg - die Renn-Buggys sind Autocross-Spezialisten.
Bildquelle: Ekkehard Wolff/WDRDie Veranstalter betonen, dass das Ganze mit einem strengen Sicherheitskonzept durchgeführt wird. Es gibt Auslaufzonen und selbstverständlich Gurt- und Helmpflicht für die Fahrer. "Ein Fußballspiel ist gefährlicher", meint Patrick Bregenhorn vom AC Vellern.
Viele Helfer stemmen und organisieren das Event
Der Autocross Wettbewerb wird ehrenamtlich von den Vereinsmitgliedern organisiert. Die allermeisten sind seit Anfang dieser Woche rund um die Uhr vor Ort.
Zirka 150 Mitglieder und 75 Helfer stemmen die Rennen des AC Vellern.
Bildquelle: Ekkehard Wolff/WDRÜbrigens: E-Fahrzeuge sind noch nicht zugelassen. Für den Umgang mit den Akkus fehlen noch die Erfahrungswerte, sagt Bregenhorn. Für die Zukunft will er aber nicht ausschließen, dass auch Elektroautos über den Kult-Acker im Kreis Warendorf rasen.
Unsere Quellen:
- Gespräch mit Patrick Bregenhorn, AC Vellern
- Beobachtungen des Reporters vor Ort
Sendung: WDR Fernsehen, Lokalzeit Münsterland, 21.08.2026, 19:31 Uhr
