CSD Mönchengladbach und rechte Gegendemo | WDR aktuell

00:53 Min. Verfügbar bis 19.07.2027

CSD und Gegendemo in Mönchengladbach

Stand:

In Mönchengladbach haben Gegendemonstranten den Christopher Street Day gestört. Sie versuchten, CSD-Teilnehmende zu hindern.

Gruppierungen aus dem rechtsextremen Spektrum hatten zu der Gegendemo aufgerufen. Beamte der Bereitschaftspolizei setzten am Mittag 58 Personen fest. Sie hatten eine Sitzblockade gemacht und wollten damit bewirken, dass die Teilnehmenden nicht zum CSD kommen können.

Die Einsatzkräfte nahm die Personalien auf. Gegen sie wird wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz ermittelt.

Außerdem sind 8 Platzverweise ausgerufen worden. In weiteren vier Strafanzeigen wird wegen Beleidigung, Diebstahl und gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Gewaltbereite Gegendemonstranten erwartet

Die Polizei war mit mehreren Hundertschaften vor Ort, auch weil es Erkenntnisse gab, dass möglicherweise gewaltbereite Personen anreisen könnten.

Kurzzeitig sind sich in Mönchengladbach Vertreter der Antifa und die rechtsextremen Demonstranten recht nahe gekommen, die Polizei konnte beide Lager aber voneinander fernhalten.

Aber auch zum CSD sind etwas weniger Menschen gekommen, als von den Veranstaltern angemeldet waren. Gerechnet hatten sie mit 1.500 Personen. Die Polizei hat zwischenzeitlich bis zu 1.260 Personen gezählt. Der Zug durch die Innenstadt verlief nach Einschätzung der Polizei weitestgehend friedlich und ohne größere Störungen. Anschließend gab es noch ein Familienfest.

Unsere Quellen:

  • Beobachtungen des WDR-Reporters vor Ort
  • WDR-Gespräch mit Polizei-Pressesprecher vor Ort
  • Mitteilung der Polizei Mönchengladbach

Weitere Beiträge aus Mönchengladbach

1 / 2