Plakat in Büren sorgt für Wirbel: Frau fasst Jungen an den Hintern

00:29 Min. Verfügbar bis 03.07.2027

Wirbel um Plakat in Freibad Büren: Frau fasst Jungen an den Hintern

Stand:

Ein im Freibad Büren aufgehängtes Plakat gegen sexuelle Übergriffe sorgt für großen Wirbel. Die Stadt hat es inzwischen entfernen lassen und bittet um Entschuldigung.

Von Thomas Wöstmann

Das Plakat zeigt eine erwachsene Schwimmerin, die einem schwarzen Jungen mit Beinprothese unter Wasser an den Hintern fasst.

Kampagne gegen sexuelle Übergriffe

Es ist eines von mehreren Plakaten einer Kampagne der städtischen Jugendhilfe, die Kinder und Jugendliche für sexuelle Übergriffe im Freibad sensibilisieren soll.

Betroffene sollen sich mit einem Codewort ans Personal wenden, sobald sie sich belästigt fühlen.

Die Kampagne wurde schon vor Monaten von der städtischen Jugendhilfe in die Wege geleitet, unterstützt von DLRG, Polizei, Kinderschutzbund und anderen Organisationen. Das Plakat war offenbar niemandem aufgefallen.

"Wir bitten um Entschuldigung"

Die Stadt ließ es jetzt entfernen. "Es war niemals unsere Intention, Menschen zu diskriminieren oder Schuld umzudeuten. Sollte dieser Eindruck entstanden sein, möchten wir dafür um Entschuldigung bitten", so Bürgermeister Burkhard Schwuchow (CDU). Gleichwohl stehe man mit voller Überzeugung hinter den Zielen der Kampagne.

Man nehme die Kritik ernst und werde den Vorgang selbstkritisch analysieren, heißt es in der Stellungnahme der Stadt. Dazu gehöre auch, die eigenen Kommunikationsformate neu zu bewerten und zu verbessern.

Unsere Quelle:

  • Stadt Büren

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