Marie Hagelüken kommt aus dem Kreis Paderborn und arbeitet schon als Physiotherapeutin. Eine Patientin hat sie inspiriert, Medizin zu studieren.
Notendurchschnitt keine Voraussetzung für das Landarztprogramm
Da ihr Abiturnotendurchschnitt zwar gut war, allerdings nicht den Numerus Clausus von 1,0 erfüllte, hat sie sich für das Landarztprogramm entschieden. Bielefeld sei dabei ihre Wunschuniversität gewesen. Das Studium sei praxisnah und Marie Hagelüken ist in Ostwestfalen verwurzelt.
Hausärztliche Versorgung im ländlichen Raum stärken
Über die Landarztquote werden in NRW 190 Studienplätze pro Jahr vergeben. Die Kandidaten durchlaufen zuvor ein Auswahlverfahren. Humanmedizin kann in Aachen, Bielefeld, Bochum, Bonn, Duisburg-Essen, Düsseldorf, Köln und Münster studiert werden.
Die ersten Absolventinnen und Absolventen sollen im kommenden Jahr fertig sein. Anschließend werden sie als Fachärzte weitergebildet. Die angehenden Hausärzte haben sich verpflichtet, für mindestens 10 Jahre in einer unterversorgten Region, beispielsweise auf dem Land, zu praktizieren.
Förderprogramm des Landes NRW
Für das Förderprogramm stellt NRW in diesem Jahr 2,5 Millionen Euro zur Verfügung. Damit werden Kommunen unterstützt, die nicht mehr als 25.000 Einwohner haben. Ziel ist es, durch die Landarztquote genügend Hausarztpraxen auf dem Land zu erhalten.
Marie Hagelüken ist die 1.000 Landarzt-Studentin
Bildquelle: WDR/Theo KnepperWDR Studios NRW. 13.08.2025. 00:43 Min.. Verfügbar bis 13.08.2027. WDR Online.
Unsere Quellen:
- Pressemitteilung Ministerium Arbeit, Gesundheit und Soziales