Hunderte tote Aale in Düsseldorf-Himmelgeist

00:41 Min. Verfügbar bis 13.03.2028

Hunderte tote Aale am Rheinufer in Düsseldorf

Stand:

Am Rheinufer in Düsseldorf-Himmelgeist werden derzeit zahlreiche tote Aale angespült. Ähnliche Funde gibt es auch in Köln und Bonn. Der Rheinische Fischereiverband hat erste Tiere eingesammelt, um sie zu untersuchen.

Aale gelten als stark bedrohte Wanderfische. Zurzeit ziehen sie aus den Süßwasserflüssen Richtung Meer. Auf diesem Weg stoßen sie häufig auf Hindernisse wie Wasserkraftanlagen, die seit Jahren als Belastung für diese Fischart gelten.

Experten vermuten Schaden durch Turbinen

Andreas Scharbert und Frank Kleinwächter

Andreas Scharbert und Frank Kleinwächter vom Rheinischer Fischereiverband

Der Fischereiverband sieht Hinweise auf Turbinenschäden."Sie müssen an vielen Wasserkraftstandorten vorbei und kommen dabei oft mit Turbinen in Kontakt", sagt Biologe Andreas Scharbert. Die Wahrscheinlichkeit sei hoch, dass die Aale so zu Tode gekommen seien, so Scharbert.

Verband untersucht die Tiere

Tote Aale am Strandufer

Tote Aale am Rheinufer in Düsseldorf

Die eingesammelten Fische sollen wissenschaftlich untersucht werden. Mit Ergebnissen rechnen die Fachleute erst in einigen Monaten. Im EU‑Projekt „Der Rhein verbindet“ werden Ursachen für Schäden an Aalen im Rhein derzeit detailliert erforscht.

Unsere Quellen:

  • WDR-Reporter vor Ort
  • EU-Projekt „Der Rhein verbindet“

Sendung: WDR Fernsehen, Lokalzeit Düsseldorf, 13.03.2026, 18.09 Uhr 
 

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