Der Blick über geparkte Autos auf das Ford Westgelände

Urabstimmung bei Ford: Beschäftigte zum Stellenabbau gefragt

Stand:

In den Ford-Werken läuft in dieser Woche die Urabstimmung über den geplanten Personalabbau und die dazu vereinbarten Abfindungsregelungen. Aufgerufen sind zur Abstimmung die Mitglieder der IG Metall bei Ford. Es geht um 2.900 Stellen.

Von Jens Gleisberg

Da die Gewerkschaft mehr als zehntausend Mitglieder in den Werken hat, ist fast die komplette Belegschaft zur Abstimmung aufgerufen. Sie sollen entscheiden, ob die vorläufige Einigung mit dem Unternehmen über die Regelungen zum geplanten Abbau von 2.900 Stellen umgesetzt werden soll.

Hohe Abfindungen und Altersteilzeit

Vereinbart wurden ein freiwilliger Abbau, hohe Abfindungen und Altersteilzeit. Zudem wurde ein Schutzpaket beschlossen, so dass alle Arbeitnehmer auch für den Fall einer Insolvenz abgesichert sind.

In der vergangenen Woche wurde die Vereinbarung in den einzelnen Werkshallen bei Mitarbeiterversammlungen vorgestellt.

Druck und Gegendruck

Mitarbeiter stehen vor einem Ford-Werkstor.

Im Frühjahr streikten Mitarbeiter vor den Ford-Werken

Nachdem das Unternehmen die Pläne zum Stellenabbau öffentlich gemacht hatte und der amerikanische Mutterkonzern die bisher automatische Übernahme von Schulden aufgekündigt hatte, reagierte die Gewerkschaft mit Warnstreiks um den Druck auf das Unternehmen zu erhöhen.

Per Post oder mit einem Gang zur Urne läuft jetzt die Abstimmung. Das Ergebnis soll am Freitag bekannt werden.

Urabstimmung bei Ford: Beschäftigte zum Stellenabbau gefragt

WDR Studios NRW 01.09.2025 00:44 Min. Verfügbar bis 01.09.2027 WDR Online

Unsere Quellen:


  • Ford-Werke GmbH
  • IG Metall

Mehr zum Thema:

Weitere Beiträge aus dem Rheinland

1 / 2