Der Notruf ging am Sonntag gegen 14:30 Uhr ein: Unterhalb der Ruhrbrücke in Hattingen war eine Frau in eine Bootsrutsche geraten, offenbar mit einem Sportgerät. Dabei hatte sie sich leicht verletzt. Feuerwehr und DLRG rückten zur Einsatzstelle an der Bochumer Straße aus.
Eine Bootsrutsche ist eine schräge Rampe an einem Wehr oder einer Staustufe. Mithilfe dieser Anlage können Fahrer kleinerer Boote den Höhenunterschied zwischen Ober- und Unterwasser überwinden, ohne ihre Boote an Land tragen zu müssen.
Rettung auf Stand-up-Paddle-Board
Laut Feuerwehr hatten die Begleiter der Frau sie zunächst auf ein Stand-up-Paddle-Board gelegt und auf einer Trennmauer innerhalb der Bootsrutsche gesichert. Gemeinsam mit den Wasserrettern der DLRG brachten die Einsatzkräfte die Verletzte anschließend sicher ans Ufer. Dort wartete bereits der Rettungsdienst. Er brachte die Frau danach in ein Krankenhaus.
Unsere Quellen:
- Gespräch mit der Feuerwehr Hattingen
- Gespräch mit der Polizei Ennepe-Ruhr-Kreis
- Deutsche Presse-Agentur dpa
Sendung: WDR 2 Ruhrgebiet, Lokalzeit, 13.07.2026, 7:31 Uhr