Kühlturm | Kurzvideo
00:23 Min.. Verfügbar bis 06.09.2027.
Es muss Platz her für Neues im Gelsenkirchener Norden: das frühere Steinkohlekraftwerk Scholven weicht Stück für Stück. Und was nicht abgerissen werden kann, muss gesprengt werden.
400 Bohrlöcher mit 60 Kilo Sprengstoff
Mit einem lauten Knall sackte pünktlich um 11 Uhr am Samstagvormittag ein 116 Meter hoher Kühlturm planmäßig in sich zusammen. Rund 400 Bohrlöcher waren kurz zuvor mit Sprengstoff bestückt worden.
Kühlturm von Kraftwerk Gelsenkirchen-Scholven gesprengt
02:25 Min.. Verfügbar bis 06.09.2027.
Übrig bleiben gut 11.000 Tonnen Schutt, die nun recycelt und zum Verfüllen von Baugruben auf dem Gelände genutzt werden.
Einstige Landmarke weicht für moderne Energieversorgung
Es ist nicht die erste Sprengung auf dem Kraftwerksgelände Scholven. Das Energieunternehmen Uniper baut den früheren Kohlestandort seit 2008 zurück. Dort soll unter anderem ein emissionsärmeres Gaskraftwerk entstehen, das zukünftig auch mit Wasserstoff betrieben werden soll. Uniper nennt das Projekt einen wichtigen Schritt zur Energiewende.
Unsere Quellen:
- Uniper
- WDR-Reporterin vor Ort