Sauber-Streife durch Gladbeck: Einsatz gegen wilden Müll

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Gladbeck schickt jetzt regelmäßig Streifen mit Beschäftigten vom städtischen Entsorgungsbetrieb und Ordnungsamt durch die Stadt.

Von Kyra Preuß

Die Taschenaschenbecher, die er und sein Kollege Reiner Baranowski vom ZBG, dem Entsorgungsunternehmen der Stadt, an Raucherinnen und Raucher verteilen, sind Teil der neuen Sauberkeits-Initiative in der Stadt Gladbeck. Einmal in der Woche ziehen Mitarbeiter vom Zentralen Betriebshof und dem Ordnungsamt gemeinsam los, um in Gladbeck für mehr Sauberkeit und ein rücksichtsvolles Miteinander zu sorgen.

Sauber-Streife durch Gladbeck: Einsatz gegen wilden Müll

WDR Studios NRW 15.04.2025 00:26 Min. Verfügbar bis 25.04.2027 WDR Online

Regelmäßige Patrouillen durch die Fußgängerzone

Etwa anderthalb Stunden geht es für die Gruppe zunächst durch die Innenstad. Gibt es Meldungen über Probleme in den Außenbezirken der Stadt, geht es für die Gruppe im Anschluss noch dahin weiter, erzählt Reiner Baranowski.

Bei den Touren geht es laut der Stadt vor allem darum, die Bürger für die Themen Sauberkeit und Rücksicht zu sensibilisieren. Man wolle mit den Leuten ins Gespräch kommen. Die Mitarbeiter von Ordnungsamt und ZBG sollen sich dabei gegenseitig unterstützen.

Kleine Geschenke auch für Hundebesitzer

Ebenfalls im Fokus der Gladbecker Sauber-Streife: Die Hundebesitzer in der Stadt. Denn auch liegengelassene Hundehaufen soll es in Gladbeck möglichst nicht geben. Deswegen haben Reiner Baranowski und Daniel Reimann neben den Taschenaschenbechern auch Infoflyer und Hundekotbeutel dabei. Die bekommt nun auch Kurt Radecke in die Hand gedrückt, der mit seinem kleinen Hund im Außenbereich eines Cafés sitzt.

100 Euro für den Kippenstummel

Wer dabei erwischt wird, wie er Müll auf die Straße wirft, muss unter Umständen übrigens ganz schön tief in die Tasche greifen. In einem kleinen Buch hat Andre Gubini vom KOD die Bußgelder für verschiedene Ordnungswidrigkeiten aufgelistet. "Eine weggeworfene Zigarette kostet 100 Euro. Und liegengelassener Hundekot sind auch 100 Euro."

Nach anderthalb Stunden geht der Einsatz in der Gladbecker Innenstadt schließlich zu Ende. Noch steht die Aktion ganz am Anfang. Reiner Baranowski ist sich aber sicher, es werde nicht lange daueren, bis die Verstöße weniger werden.

Unsere Quellen:

  • WDR-Reporterin vor Ort
  • Zentraler Betriebshof Gladbeck
  • Stadt Gladbeck

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