Selbst auf dem schmalen unbefestigten Weg kann man auf einem E-Bike, genauer auf einem Pedelec, recht schnell fahren. Insofern sei der Sturz des 33-Jährigen keineswegs auf die leichte Schulter zu nehmen, sagt die Polizei - auch, wenn der Mann sich nicht allzu schwer verletzt hat.
Mulde mit Stroh aufgefüllt
Fest steht: Der Pedelec-Fahrer war am Mittwoch in der Abenddämmerung auf einem für Radler und Fußgänger ausgewiesenen Weg im Stadtteil Sterkrade unterwegs, als er sich der Mulde näherte. Die war 80 Zentimeter lang, 45 Zentimeter breit und rund 35 Zentimeter tief - und dennoch praktisch "unsichtbar".
Denn die Mulde war mit Stroh und Gras abgedeckt. Der E-Bike-Fahrer bemerkte sie nicht und stürzte schwer. "Zum Glück im Unglück trug er einen Helm", so ein Polizeisprecher.
Polizei Oberhausen hofft auf Zeugen
Die Polizei geht von einer von Menschen präparierten Mulde aus. Der Bachsteg, wie der Weg heißt, liegt eher im Grünen, aber am Rande eines Wohngebiets. Insofern hofft die Polizei auf Zeugen, die sie nun sucht.
Die Mulde wurde nach der Unfallaufnahme wieder aufgefüllt.
