Der Flugplatz Hünsborn von Weitem. Einige Segelflugzeuge stehen auf einer Wiese vor einer Halle

Segler auf A45 Teenager sahen tödlichen Flugzeugabsturz in NRW mit an

Stand:

Den dramatischen Absturz eines Motorseglers in Hünsborn haben vermutlich auch mehr als 100 Menschen beobachtet, darunter Teenager. Sie waren in einem Zeltlager in der Nähe.

Von
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Juan Yanez-Mejias
und
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Markus Rinke

Eigentlich freuten sich Segelflug-Fans auf das Bezirksvergleichfliegen auf dem Flugplatz Hünsborn. Doch der sportliche Wettbewerb an Pfingsten wurde keiner. Ein Flugzeug, das die Thermik in der Luft untersuchen sollte, stürzte auf die am Flugplatz liegende A45 ab. Dabei kam der Pilot ums Leben, ein weiterer Insasse wurde schwer verletzt. Die Ermittlungen zur Ursache dauern an.

Jugendliche bei Motorsegler-Absturz in unmittelbarer Nähe

Auf einer Wiese in der Nähe der Start- und Landebahn des Flugplatzes Hünsborn befanden sich zum Zeitpunkt des Unfalls etwa 100 Menschen, wie WDR-Recherchen ergaben. Unter ihnen auch zahlreiche Teenager und junge Erwachsene. Der Ausrichter des Flugfestes, der LSV Hünsborn e. V., hatte für den Wettbewerb ein Zeltlager organisiert.

"Es ist maximal bedrückend gewesen, natürlich haben auch ein paar geweint." Sebastian Bannert, DRK-Ortsverein Wenden

Nach dem Absturz wurden Rettungskräfte des Deutschen Roten Kreuzes alarmiert. Sebastian Bannert, Sprecher des DRK-Ortsvereins Wenden, war einer der Ersten, die nach dem Unfall am Flugplatz waren. Er berichtete, wie sich die Nachricht über den Absturz unter den Segelflug-Fans verbreitet hatte. Er selbst sei im ersten Moment von einer Übung ausgegangen, so Banner.

Flugzeugabsturz auf A45 - Hilfe für Augenzeugen

WDR Studios NRW 25.05.2026 00:30 Min. Verfügbar bis 24.05.2028 Von Juan Yanez-Mejias

Flugzeug stürzt auf A45: Notfallseelsorger und Rettungskräfte vor Ort

Sehr schnell sei bekannt gewesen, dass ein Mitglied eines Nachbarvereins verunglückt war. Laut Bannert sei das DRK deshalb neben den Notfallseelsorgern als Ansprechpartner für die Menschen vor Ort da gewesen. "Für uns galt es, die Leute zu betreuen, die das miterlebt haben", so Bannert.

Unsere Quellen:

  • Sebastian Bannert, DRK-Ortsverein Wenden
  • Feuerwehr Freudenberg

Sendung: WDR 2, WDR aktuell, 25.05.2026, 16:00 Uhr
Erstveröffentlichung des Artikels am 25.05.2026

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