Feuerwerk mögliche Ursache für Waldbrand
Bildquelle: Drohne Feuerwehr Olsberg00:37 Min.. Verfügbar bis 12.08.2028.
Eine verbrannte Fläche so groß wie 3,5 Fußballfelder, 180 Feuerwehrleute im Einsatz, fast 28 Stunden Löscharbeiten. Das ist die Bilanz des Waldbrandes bei Olsberg. Seit Montagabend hatte er gewütet. Am Dienstagabend um 20:15 Uhr galt er als gelöscht.
Zum Auslöser hat die Polizei jetzt einen Verdacht. Zeugen hätten Knallgeräusche aus dem Wald gehört, es klang nach Feuerwerk. Kurz später hat es an der Stelle, von der die Geräusche kamen, zu brennen angefangen.
Verdächtige kontrolliert
Während die Feuerwehr ihre Arbeit gemacht hat, hat die Polizei gleichzeitig in der Umgebung Schaulustige kontrolliert, ihre Daten aufgenommen. Es gebe einen vagen Verdacht, dass jemand davon am Feuerwerk beteiligt war.
Genaueres dazu wollte ein Polizeisprecher nicht sagen, um die Ermittlungen nicht zu gefährden. Die Polizei ermittelt erstmal wegen fahrlässiger Brandstiftung.
Feuerwerk trotz Trockenheit
"Die haben wohl etwas entscheidendes nicht mitgekriegt" Benedikt Teutenberg, Pressesprecher Polizei HSK
So kommentiert der Polizeisprecher den Verdacht, dass jemand ein Feuerwerk im Wald gezündet haben könnte. Denn: Wegen der aktuellen Trockenheit ist das Risiko für Waldbrände groß. Der Deutsche Wetterdienst stuft das Risiko an den südwestfälischen Messstationen zwischen mittel und hoch ein.
180 Feuerwehrleute haben gut einen Tag lang gegen die Flammen gekämpft.
Bildquelle: Edgar SchmidtTatsächlich hat sich der Waldbrand auf eine große Fläche ausgebreitet. Wegen der Lage am Hang habe sich das Feuer schnell bergauf verbreiten können, sagt ein Feuerwehrsprecher. Er sagt, dass es am Ende auf 26.000 Quadratmetern gebrannt hat. Eine Fläche größer als 3,5 Fußballfelder.
Spezialeinheit hat beim Löschen geholfen
Bis zu 180 Feuerwehrleute aus großen Teilen des Kreises waren vor Ort, sie haben 36 Feuerwehrfahrzeuge benutzt.
Unter anderem war eine Spezialeinheit dabei, die beim Besorgen der enormen Mengen Löschwasser geholfen hat. Alleine am Dienstag habe man die Fläche noch mit 80.000 Litern Wasser besprüht, um die letzten Glutnester zu löschen.
Unsere Quellen:
- Benedikt Teutenberg, Pressesprecher Polizei Hochsauerlandkreis
- Edgar Schmidt, Pressesprecher Feuerwehr Olsberg
Sendung: WDR 2, WDR 2 für Sauerland, Siegerland und Südwestfalen, 12.08.2025, 12:30 Uhr
