St. Martinus-Hospital

Mehrere Gebäudeteile werden für den Neubau am St. Martinus-Hospital abgerissen.

Mit Zeitverzug Abriss an Olper Klinik startet - Was Patienten wissen müssen

Stand:

Nach einigen Verzögerungen starten in Olpe heute die Arbeiten für die Erweiterung des Martinus-Hospitals.

Montagmorgen. Es starten die Abrissarbeiten nach mehreren Planungsjahren rund um das St. Martinus-Hospital. Bevor der eigentlich geplante Neubau beginnen kann, soll jetzt erst einmal Platz geschaffen werden. Bei dem Teilabriss werden einzelne Bereiche des Krankenhauses zurückgenbaut.

Abriss von MRT- und Kapelle-Gebäude

Neben dem Gebäude "St. Agatha", einem leerstehenden Bettenhaus, werden auch der Gebäudeteil, in dem früher die Kapelle und das Forum waren, zurückgebaut, erklärt der Klinikbetreiber. Außerdem soll das ehemalige MRT-Gebäude im Innenhof und ein alter Aufzugschacht abgerissen werden.

"Wir sind froh, das Projekt mit Unterstützung des Landes NRW nun realisieren zu können", erläutert Dr. Gereon Blum, Geschäftsführer der GFO Kliniken Südwestfalen.

Wir investieren bewusst in den Standort Olpe, um die Gesundheitsversorgung für die kommenden Jahrzehnte weiterzuentwickeln. Dr. Gereon Blum, Geschäftsführer

Was für Patienten wichtig ist

"Während der Bauarbeiten bleibt die medizinische Versorgung im St. Martinus-Hospital uneingeschränkt gewährleistet", heißt es. Patienten und Besucher sollen das Krankenhaus auch während der Abrissarbeiten wie gewohnt erreichen.

Eine Einschränkung gibt es dennoch: Der Parkplatz P10 an der Martinstraße steht ab Montag (13. Juli) erst einmal nicht mehr zur Verfügung. Alle weiteren Parkflächen im Krankenhausumfeld seien während der Rückbauphase erreichbar. 

Lärmbelastung für Patienten durch Abriss?

Um die Auswirkungen der Bauarbeiten auf den Alltag im Krankenhaus gering zu halten, setzen die Planer auf unterschiedliche Strategien: Die Baufirma soll wegen der Lärmbelastung beispielsweise keine Abrissbirne oder Meißel einsetzen, sondern Betonzangen und Stahlscheren.

Der Bauschutt soll zudem nicht vor Ort geschreddert werden. Er soll zu einer Recyclinganlage des Unternehmens transportiert und dort weiterverarbeitet werden.

Pläne für Bau schon seit 2020

Krankenhaus Olpe

Das Land NRW fördert den Neubau an der Klinik in Olpe mit rund 70 Millionen Euro

Der nun startende Bau des Martinus-Hospitals in Olpe wurde bereits mehrfach verschoben. Die ersten Pläne für die Umgestaltung des Krankenhauses gab es 2020. Doch dann kamen Verzögerungen: Ein Wechsel in der Geschäftsführung und die Krankenhausreform sorgten dafür, dass das Projekt immer wieder angepasst und verschoben werden musste.

Ein weiterer Rückschlag folgte 2024: Der Förderantrag für das Bauvorhaben wurde zunächst abgelehnt. Dadurch musste der lange geplante Neubau einer Bettenstation vorerst auf Eis gelegt werden.

Die Wende kam 2025. Das Land Nordrhein-Westfalen sagte rund 70 Millionen Euro für das Vorhaben zu. Das deckt ungefähr die Kosten, die für das Projekt geplant wurden. Nach den nun beginnenden Vorarbeiten soll Ende des Jahres der eigentliche Neubau starten.

In Olpe startet nach Verzögerung Teilabriss der Klinik

WDR 13.07.2026 00:38 Min. Verfügbar bis 12.07.2028

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Unsere Quellen:

  • GFO Kliniken Südwestfalen

Sendung: wdr.de, In Olpe startet nach Verzögerung Teilabriss der Klinik, 13.07.2026, 05:05 Uhr

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