Am Freitag hat sich der Verdacht bestätigt. Der Mann isoliert sich laut Olper Kreisverwaltung zu Hause. Für Bürgerinnen und Bürger sind keinerlei weitere Maßnahmen erforderlich, heißt es. Auch in Siegen-Wittgenstein hat es im August diesen Jahres einen Fall von Mpox gegeben.
In NRW gab es 2022 eine Welle von Fällen. Im Juli gab es damals bei den gemeldeten Infektionszahlen einen Höchststand: 117 neue Infektionen innerhalb einer Woche. Auch in Südwestfalen gab es damals einige Fälle.
Ursprung von Affenpocken
Mpox kommen vor allem in Afrika vor, unter anderem bei Nagetieren. Menschen können sich durch Kontakt zu infizierten Tieren oder deren Körperflüssigkeiten anstecken. Von Mensch zu Mensch überträgt sich das Virus durch engen Kontakt. Typische Symptome sind Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen sowie Hautausschlag.
Ist Mpox gefährlich?
Laut dem Robert Koch Institut verläuft Mpox in der Regel verhältnismäßig mild und heilt von alleine ab. Nur in seltenen Fällen könne es aber auch schwere Verläufe und Todesfälle geben. Dennoch wird versucht, die Ausbreitung der Krankheit möglichst gering zu halten, damit sie sich nicht etabliert und Mutationen verhindert werden können.
Wie groß ist die Ansteckungsgefahr?
Das Robert Koch Institut schätzt die Gefahr für eine Ansteckung der breiten Bevölkerung in Deutschland aktuell als gering ein. Für eine Übertragung wäre ein enger körperlicher Kontakt mit infizierten nötig.
Gibt es eine Impfung gegen Affenpocken?
Ja, seit 2013 gibt es einen entsprechenden Impfstoff. Den können Menschen ab einem Alter von zwölf Jahren bekommen.
Unsere Quellen:
- Kreis Olpe
- Robert Koch-Institut
Sendung: WDR 2, WDR 2 für Sauerland, Siegerland und Südwestfalen, 04.09.2026, 13:30 Uhr