Die Stadt Siegen ist am Montag über den Fall informiert worden. Demnach gibt es einen Anfangsverdacht des Verbreitens, des Erwerbes und/oder Besitzes kinderpornografischer Inhalte. Die Wohnung der unter Tatverdacht stehenden Person wurde durchsucht. Bislang ist nicht bekannt, ob es sich dabei um einen Mann oder eine Frau handelt.
Laut Bürgermeister Tristan Vitt hat er die Person unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorwürfe freigestellt und ein Betretungsverbot für die Einrichtungen, in denen die Person tätig war, ausgesprochen.
Beschuldigte Person hatte mit Kindern gearbeitet
Denn der oder die Beschuldigte ist an einer Schule und einem Jugendtreff eingesetzt worden und hatte dabei unmittelbaren Kontakt zu Kindern und Jugendlichen. Die betroffenen Einrichtungen und Institutionen seien umgehend informiert worden, so die Stadt. Und sie hat deren Durchsuchung beauftragt, um weitere mögliche Beweise zu sichern.
"Für die beschuldigte Person gilt die Unschuldsvermutung. Zugleich steht für uns fest, dass der Schutz von Kindern und Jugendlichen oberste Priorität hat." Tristan Vitt, Bürgermeister Stadt Siegen
Das Material soll die Person privat besessen und verbreitet haben. Einen dienstlichen Bezug gab es laut Stadt nicht.
Ermittlungsverfahren läuft
Gegen die Person, die jahrelang bei der Stadt angestellt war, läuft nach Informationen des Bürgermeisters ein Ermittlungsverfahren. Das wird von der Staatsanwaltschaft Köln geführt. Aktuell soll es keine Hinweise auf weitere Straftaten geben.
Unsere Quellen:
- Beobachtungen eines WDR-Reporters vor Ort
- Tristan Vitt, Bürgermeister Stadt Siegen
Sendung: WDR 2, WDR 2 für Sauerland, Siegerland und Südwestfalen, 02.09.2026, 16:30 Uhr
