Der 56-Jährige ist an den schweren Verletzungen vom Absturz gestorben. Das bestätigte eine Staatsanwältin dem WDR. Ob es zuvor einen medizinischen Notfall gegeben hat, sei noch völlig unklar, heißt es.
Schwerverletzter aus Segelflugzeug noch nicht vernehmungsfähig
Der zweite Insasse, ein 49-Jähriger, war bei dem Unglück schwer verletzt worden. Mit seiner Vernehmung will die Staatsanwaltschaft warten, bis er wieder ganz auf den Beinen ist. Bisher wird gegen niemanden ein strafrechtlicher Vorwurf erhoben.
Aktuell wird außerdem noch geprüft, ob es Auffälligkeiten am Flugzeug gab, so die Staatsanwältin. Eine Rückmeldung der zuständigen Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung gebe es noch nicht.
Einsatzkräfte kurz nach dem Absturz an der Unfallstelle auf der A45
Die BFU ermittelt, ob es möglicherweise einen technischen Defekt gab, der den Motorsegler kurz nach dem Start zum Absturz brachte. Das dauert normalerweise sechs bis acht Wochen. Wegen Personalengpässen sei es in diesem Fall zu Verzögerungen gekommen, so die Behörde.
Flugzeug bei laufendem Verkehr auf Autobahn gestürzt
Am 23. Mai war der Motorsegler kurz nach dem Start abgestürzt. Das Flugzeug krachte auf die A45. Dabei war der Pilot ums Leben gekommen. Ein weiterer Insasse wurde schwer verletzt.
Unsere Quellen:
- Staatsanwaltschaft Siegen
Sendung: WDR 2 Südwestfalen, Lokalzeit, 01.07.2026, 13:30 Uhr