"Hat mir den Arsch gerettet" - Eko Fresh über Bushidos Bezahlun. Global Pop News . 31.08.2026. 2 Min. 30 Sek.. Verfügbar bis 30.08.2028. COSMO.
Global Pop News 31.08.2026 : "Hat mir den Arsch gerettet" - Eko Fresh über Bushidos Bezahlung
Stand:
"Hat mir den Arsch gerettet" - Eko Fresh über Bushidos Bezahlung | Olivia Rodrigo sammelt 20 Millionen Dollar für Frauen und Mädchen | Verdächtiger nach Rave-Anschlag in der Schweiz festgenommen
Von Bamdad Esmaili
So viel Geld bekam Eko Fresh von Bushido
"Ich schrieb Bushido seine Goldlieder" – das rappt Eko Fresh in seinem aktuellen Song "Para Para". Nun hat der Kölner Rapper auch verraten, wie viel Geld er nach eigener Aussage für seine Arbeit von Bushido erhalten hat.
In einem YouTube-Video mit dem Kölner Rechtsanwalt Christian Solmecke spricht Eko Fresh ausführlich über die Songs, die er für Bushido geschrieben haben will. Dabei nennt er erstmals eine konkrete Summe: "Ich habe 30.000 Euro bekommen, was für mich damals sehr, sehr viel Geld war. […] Das hat mir in dem Moment den Arsch gerettet."
Eko Fresh erklärte, dass er zu dieser Zeit in Köln-Kalk gelebt, nur wenig Geld gehabt und vor großen persönlichen Herausforderungen gestanden habe. Die 30.000 Euro seien für ihn deshalb damals eine enorme Summe gewesen. Nach Ekos eigener Darstellung geht es um einige der bekanntesten Bushido-Songs der 2000er-Jahre. Zunächst habe er Titel wie "Staatsfeind Nr. 1" und "Endgegner" geschrieben. Später soll er auch große Teile des erfolgreichen Albums "Von der Skyline zum Bordstein zurück" verfasst haben. Dazu gehört der Hit "Sonnenbank Flavour".
Eko Fresh erzählt außerdem, er habe die Stücke auf einem Demo-Tape selbst eingerappt und Bushido gezeigt, wie er sie vortragen solle. Die Songs wurden anschließend große Erfolge. An den späteren Einnahmen soll Eko jedoch nicht beteiligt worden sein. Nach seiner Darstellung wurde damals weder über GEMA-Einnahmen noch über offizielle Autoren-Credits gesprochen.
GEMA-Einnahmen entstehen unter anderem, wenn ein Song im Radio, bei Konzerten oder öffentlich gespielt wird. Autoren-Credits hätten bedeutet, dass Eko Fresh offiziell und namentlich als Mitautor aufgeführt wird. Zusätzlich soll ihm ein gemeinsames Album mit Bushido versprochen worden sein. Dazu kam es jedoch nie.
Olivia Rodrigo sammelt 20 Millionen Dollar für Frauen und Mädchen
US-Popstar Olivia Rodrigo hat mit ihrem ersten eigenen Musikfestival 20 Millionen Dollar für gemeinnützige Organisationen gesammelt. Zum "Daisy Chain Fields Festival" im kalifornischen Irvine kamen rund 45.000 Menschen. Auf der Bühne standen ausschließlich Künstlerinnen.
"Oh my God, thank you for coming, holy shit", rief die sichtlich überwältigte 23-Jährige dem Publikum zu. Bereits vor Beginn des Festivals waren zehn Millionen Dollar an Spenden zusammengekommen.
Während der Veranstaltung verkündete Rodrigo, dass die Philanthropin Melinda French Gates und ihre Organisation Pivotal Ventures die Summe um weitere zehn Millionen Dollar erhöhen. Damit stieg der Gesamtbetrag auf 20 Millionen Dollar – umgerechnet rund 17 Millionen Euro.
French Gates lobte Rodrigo dafür, einer neuen Generation zu zeigen, wie wichtig ihre Stimmen seien. Das Geld geht an zehn gemeinnützige Organisationen, die sich für Frauen und Mädchen engagieren. Unterstützt werden unter anderem Projekte in den Bereichen Frauengesundheit, Gleichberechtigung und Schutz am Arbeitsplatz.
Auch das musikalische Programm setzte ein klares Zeichen: Beim "Daisy Chain Fields Festival" traten ausschließlich Frauen auf. Mit dabei waren aktuelle Stars wie Chappell Roan und Doechii sowie bekannte Künstlerinnen früherer Generationen. Stevie Nicks, Sängerin der Band Fleetwood Mac, stand gemeinsam mit Rodrigo auf der Bühne. Auch die feministische Punkband Bikini Kill gehörte zum Programm.
Der Name des Festivals ist ebenfalls Teil der Botschaft. Eine "Daisy Chain" ist eine Kette aus Gänseblümchen. Rodrigo erklärte, der Name erinnere sie daran, wie einzelne Teile zusammen etwas Starkes und Unzerbrechliches bilden könnten. Inspiriert wurde die Sängerin vom "Lilith Fair" der Neunzigerjahre. Das Festival war damals mit dem Ziel gegründet worden, das Vorurteil der Musikbranche zu widerlegen, mehrere Frauen könnten nicht gleichzeitig als Headlinerinnen auftreten.
Mit "Daisy Chain Fields" hat Olivia Rodrigo diese Idee nun in die Gegenwart geholt – vor 45.000 Menschen und mit einer Spendensumme von 20 Millionen Dollar.
Shirin David kritisiert eigene Netflix-Doku
Shirin David ist mit ihrer eigenen Netflix-Dokumentation offenbar sehr unzufrieden. Die Rapperin kritisiert, dass "Barbara – Becoming Shirin David" kein authentisches Bild von ihr zeige. Nach eigenen Angaben wollte sie den fertigen Film sogar zurückkaufen, um dessen Veröffentlichung zu verhindern.
Die Dokumentation ist seit März bei Netflix zu sehen und begleitet Shirin David bei der Vorbereitung auf ihre Tour. "Barbara" ist der bürgerliche Vorname der Musikerin. Der Film sollte zeigen, wer hinter dem perfekt inszenierten Popstar steckt. Schon nach der Veröffentlichung fiel auf, dass Shirin David die Dokumentation auf ihren eigenen Kanälen kaum bewarb. Nun fragten Fans bei Instagram nach den Gründen.
In ihren Instastorys ging die Rapperin schriftlich und ausführlich auf die Fragen ein. Shirin David bezeichnete den Film als "komplett an den Haaren herbeigezogen". Durch die Auswahl und den Zusammenschnitt der Szenen sei das Bild einer überforderten Frau entstanden. Diese Darstellung entspreche nicht der Realität. Statt ihre Herkunft, ihre Karriere und ihre Erfolge stärker zu thematisieren, zeige die Dokumentation nach ihrer Ansicht vor allem ihr Leiden. Sie habe sich "mehr Tiefe, mehr Herkunft und weniger Geheule" gewünscht.
Ihre Kritik richtet sich vor allem gegen den Regisseur und das Marketing von Netflix. Das eigentliche Produktionsteam nimmt Shirin David ausdrücklich aus. Mit diesem habe sie nach eigener Aussage sehr gerne zusammengearbeitet. Auf die endgültige Fassung der Dokumentation hatte die Rapperin nach eigener Aussage keinen Einfluss. Sie habe keine Schnittrechte besessen und deshalb nicht mitentscheiden können, welche Szenen verwendet und wie diese miteinander verbunden werden.
Ihr sei wiederholt vermittelt worden, sie müsse vor der Kamera alles zeigen, um "Netflix-Doku-Geschichte" zu schreiben. Diesen Druck bezeichnete Shirin David rückblickend als eine Art "Brainwash". Nach ihrer Darstellung versuchte Shirin David sogar, die fertige Dokumentation zurückzukaufen. Sie sei bereit gewesen, die bis dahin entstandenen Produktionskosten zu übernehmen und habe darüber auch mit Anwälten gesprochen.
Netflix habe das Angebot jedoch mit der Begründung abgelehnt, ein Rückkauf könne dem Image des Unternehmens schaden. Dabei handelt es sich um die Darstellung von Shirin David. Die Rapperin verbindet ihre Kritik mit einer grundsätzlichen Frage: Wie werden erfolgreiche Frauen in den Medien dargestellt? Während bei Männern häufig ihre Leistungen im Mittelpunkt stünden, werde bei Frauen stärker nach Krisen, Schwächen und Überforderung gesucht.
Besonders negativ bewertet sie den zunächst geplanten Titel "Shirin David gibt Kontrolle ab". Diesen bezeichnete sie als frauenfeindlich. Dass sie an der Dokumentation mitgewirkt hat, bereut Shirin David nach eigener Aussage trotzdem nicht. Das veröffentlichte Ergebnis entspreche allerdings nicht dem Film, den sie sich vorgestellt habe.
Verdächtiger nach Rave-Anschlag in der Schweiz festgenommen
Bei der Techno-Party "Aarauer Rave" in der Schweiz sind am Wochenende Schüsse gefallen. Eine 22-jährige Italienerin starb, fünf weitere Menschen wurden teils schwer verletzt. Die Verletzten sind laut Polizei zwischen 24 und 31 Jahre alt. Die Polizei hat jetzt einen 43-jährigen Schweizer unter dringendem Tatverdacht festgenommen. Der Mann wurde in der Nacht auf Montag in seinem Auto gestoppt und anschließend verhaftet. Die Ermittler gehen inzwischen von einem Einzeltäter aus. Wo genau der Verdächtige gefasst wurde und welche Hinweise zu seiner Festnahme führten, ist unklar. Auch das Tatmotiv ist nicht klar.
Die Polizei prüft derzeit mehrere Richtungen - einen möglichen Terrorakt, einen Amoklauf oder eine Abrechnung im kriminellen Milieu. Nach aktuellem Ermittlungsstand könnte die getötete junge Frau ein Zufallsopfer gewesen sein, persönliche Bezüge zwischen ihr und dem mutmaßlichen Täter werden aber noch untersucht. Auffällig ist jedoch der Zeitpunkt. Die Musik beim Rave wurde gegen 2 Uhr beendet, die Schüsse fielen etwa eine halbe Stunde später. Zu diesem Zeitpunkt sollen deutlich weniger Menschen auf dem Gelände gewesen sein als während der Party, als über 3.000 Menschen vor Ort waren. Das spricht nach Einschätzung der Ermittler zumindest nicht eindeutig für ein Terror-Szenario, bei dem möglichst viele Menschen getroffen werden sollten.
Am Tatort wurden Patronenhülsen unterschiedlicher Kaliber gefunden. Sie sollen zu einer Pistole oder Maschinenpistole sowie zu einem Sturmgewehr passen. Die Polizei bittet weiter um Hinweise, insbesondere von Menschen, die in der Nacht Videos aufgenommen oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben.
Die Techno-Szene reagiert erschüttert. DJ Tekibo, der selbst aufgelegt hat, schrieb bei Instagram, es sei "absolut herzzerreißend", was passiert sei. Raves und Techno sollten Orte von Freiheit und Sicherheit sein. Er versuche immer noch, das Ganze zu verarbeiten, da er eine wichtige Freundin verloren hat und einfach nicht die richtigen Worte findet. Daher wolle er sich für eine bestimmte Zeit zurückziehen. Auch die Veranstalter des Aarauer Raves erklärten, der "hinterhältige Anschlag" auf ihre Gäste habe ihre Herzen gebrochen. Wie es zu so einem Sicherheitsversagen kommen konnte, ist unklar. Auch Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sprach den Angehörigen der getöteten Italienerin ihr tiefstes Mitgefühl aus.