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Jetzt läuft: Espiral von Ela Minus feat. Nick León
Stevie Wonder 2025 auf der Met Gala.

Global Pop News 09.09.2026 Stevie Wonder live erleben

Stand:

Die Soul-Legende spielt im Oktober zwei Konzerte in Deutschland | Fat Joe lässt Hilfsgüter nach Kolumbien fliegen | Eltern von ermorderter Celeste Rivas Hernandez verklagen D4vd | Xavier Naido droht Strafverfahren

Von Anne Lorenz & Anna Kravcikova

Stevie Wonder kommt nach Deutschland

Global Pop News 09.09.2026 1 Min. 59 Sek. Verfügbar bis 08.09.2028 COSMO Von Anne Lorenz

Good News für alle Stevie-Wonder-Fans: Die Soul-Legende kommt für zwei Konzerte nach Deutschland. Mit Hits wie „Isn’t She Lovely“ hat Stevie Wonder die Popmusik revolutioniert und den Motown-Sound auf der ganzen Welt berühmt gemacht. "Songs In The Key of Life" von 1976 ist eines der erfolgreichsten und einflussreichsten Alben von Stevie Wonder.


Stevie Wonder live erleben

Good News für alle Stevie-Wonder-Fans: Die Soul-Legende kommt für zwei Konzerte nach Deutschland. Mit Hits wie „Isn’t She Lovely“ hat Stevie Wonder die Popmusik revolutioniert und den Motown-Sound auf der ganzen Welt berühmt gemacht. "Songs In The Key of Life" von 1976 ist eines der erfolgreichsten und einflussreichsten Alben von Stevie Wonder.

Die Platte hat in den USA Diamantstatus erreicht und damals den Grammy fürs Album des Jahres abgeräumt. Jetzt feiert sie 50. Geburtstag und Stevie Wonder bringt die Kultsongs im Oktober live auf europäische Bühnen. In Deutschland spielt er dabei in Hannover und in Köln in der LANXESS Arena. Der Vorverkauf startet morgen um 10 Uhr.

Stevie Wonder hat viele Stars aus dem Global Pop beeinflusst. Big Names wie Alicia Keys, Beyoncé, Bruno Mars oder John Legend. Er war der erste, der Synthesizer-Sounds in die Popmusik gebracht hat. Er ist 25-facher GRAMMY-Gewinner und ein musikalisches Genie. Fast alle Instrumente seiner Alben hat er selbst im Studio eingespielt. Stevie Wonder wurde hundertfach gesampelt, von Rapstars wie Tupac, Coolio oder Madlip, und diese Songs haben dann auch wieder Musikgeschichte geschrieben.

Fat Joe organisiert Hilfe für Kolumbien

Fat Joe schickt Hilfe nach Kolumbien. Der Rapper aus der Bronx hat sich immer schon in der Latin-Community engagiert, seine Roots liegen in Puerto Rico. Und jetzt schickt er 100 Tonnen Hilfsgüter für die Erdbebenopfer nach Kolumbien. Die Aktion hat er gemeinsam mit seiner kolumbianischen Ehefrau Lorena Cartagena aus eigener Tasche finanziert. Zwei voll beladene Frachtflugzeuge schicken sie in die am stärksten betroffenen Regionen in Kolumbien. An Bord 100 Tonnen lebenswichtiger Hilfsgüter: Lebensmittel, Damenhygieneartikel und Medikamente

Das Erdbeben in Kolumbien ist jetzt über einen Monat her. Seither hat es auf der Welt weitere Naturkatastrophen gegeben und die öffentliche Aufmerksamkeit hat abgenommen, doch die Menschen in Kolumbien brauchen immer noch dringend Hilfe: 331 Menschen sind verunglückt, 4600 verletzt und 240 immer noch verschollen. Mit dem Wiederaufbau kann nur langsam begonnen werden, die Versorgung der Geschädigten steht an erster Stelle. Auf Instagram postet Fat Joe ein Reel, wie die Kisten in eins der Flugzeuge geladen werden. Er und seine Frau sind seit fast 30 Jahren verheiratet und haben drei gemeinsame Kinder. Ihr Engagement für Kolumbien ist für beide eine absolute Herzensangelegenheit.

Eltern von ermorderter Celeste Rivas Hernandez verklagen D4vd

Vor einem Jahr wurde im Auto von Sänger D4vd die zerstückelte Leiche eines Mädchens gefunden. Seit Monaten ist der Sänger bereits strafrechtlich angeklagt und muss wegen Mordverdachts vor Gericht. Jetzt haben die Eltern der ermordeten Celeste Rivas Hernandez eine zivilrechtliche Klage eingereicht und fordern Schadensersatz. Auf 20 Seiten werfen die Eltern Sänger D4vd unter anderem Totschlag, Körperverletzung und Freiheitsberaubung vor.

Das Opfer, Celeste Rivas Hernandez, soll mit dem Sänger D4vd zusammen gewesen sein, seit sie 13 Jahre alt war. Zum Todeszeitpunkt war sie 14 und er 20 Jahre alt, weshalb ihm in der Klage auch sexuelle Nötigung und Missbrauch eines Kindes vorgeworfen wird. Er soll sie getötet haben, um den Missbrauch zu vertuschen, und auch den Fakt, dass er sie geschwängert habe.

Außerdem heißt es, D4vd habe mit Rivas Hernandez Menschenhandel betrieben, indem er sie veranlasste oder dazu verleitete, "sexuelle Handlungen gegen Geld vorzunehmen". Die Klage richtet sich nicht nur gegen D4vd, sondern auch gegen Menschen aus seinem Umfeld wie seine Mutter und seine beiden Manager, aber auch den Sicherheitsmann, der mit D4vd im Haus lebte. Sie alle werden beschuldigt, die Minderjährige nicht ausreichend geschützt zu haben und fahrlässig gehandelt zu haben.

Anklage von 2023 - Xavier Naido droht Strafverfahren

Dem Sänger werden in einer Anklage von 2023 Volksverhetzung und Beleidigung vorgeworfen. Jetzt hat das Landgericht Mannheim einen Teil der Anklage zugelassen, und zwar im Anklagevorwurf Verdacht auf Volksverhetzung in Tateinheit mit Beleidigung. In diesem Zusammenhang soll Xavier Naidoo auch antisemitische Texte veröffentlicht haben. Für weitere Vorwürfe aus der Anklage würde laut Pressesprecherin des Landgerichts Mannheim aus rechtlichen Gründen kein hinreichender Tatverdacht bestehen. 

Im Fokus des zugelassenen Teils der Anklage stehen die Aussagen eines Mitglieds der Amadeu Antonio Stiftung, einer gemeinnützigen Stiftung gegen Hass, Hetze und Antisemitismus. Der 54-jährige Sänger soll das Stiftungsmitglied beleidigt und in diesem Zusammenhang Texte mit antisemitischem Inhalt veröffentlicht haben. Xavier Naidoo lässt über seine Anwälte alle Vorwürfe zurückweisen. Er würde antisemitisches, rassistisches und fremdenfeindliches Gedankengut entschieden ablehnen und sich von jeder Form der Diskriminierung distanzieren. Ein Gerichtstermin für das Verfahren gegen Xavier Naidoo steht bisher noch nicht fest.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieses Artikels hieß es, dass die Anklage durch das Landgericht Mannheim zugelassen wurde. Es handelte sich bei der Zulassung jedoch nur um einen Teil der Anklage. Das haben wir korrigiert. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.