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Wettkönig kann man leicht werden. Man muss nur auf das denkbar Unwahrscheinlichste setzen. Etwa, dass der saarländische Aufsteiger nach zwei Spieltagen zwei Zähler mehr hat als der amtierende deutsche Meister aus München.
Konnte bislang frech und erfolgreich aufspielen: das Team des SV Elversberg
Klingt unmöglich? Ist aber der Tatsache geschuldet, dass die Elversberger frech aufspielen und sich nicht vom eigenen Konzept abbringen lassen. Das bekamen bereits zwei rheinische Vereine zu spüren: Leverkusen und Mönchengladbach haben beide keinen Punkt erlangen können.
Jetzt steht der direkte Vergleich an zwischen dem aktuell Vierten aus Elversberg und dem aktuell Sechsten aus München auf dem Programm. Danach könnte die erwartete Ordnung wieder hergestellt sein.
Duell der Enttäuschten
In Leipzig schienen nach dem 3:0-Auftaktsieg gegen Mönchengladbach alle Hoffnungen bestätigt. In der Sommerpause hatte man Ole Werner als Trainer freigestellt und sich mit einem neuen Coach eine frischere, offensivere Spielweise erwünscht.
Der frische Leipzig-Coach Martín Demichelis muss bei seinen Sachsen noch manches ins Lot bringen.
Doch nach dem ersten Erfolg folgte zuletzt die Reise nach Bremen, und RB fuhr mit null Punkten wieder heim. Jetzt erwarten die Sachsen den derzeitigen Letzten, den HSV, der sich mit seinen Last-Minute-Transfers auf gutem Weg wähnte. Bis zur unmittelbar folgenden heftigen Heimpleite gegen Mainz.
Die Erstliga-Partien am 13. September:
Sonntag | 15.30 Uhr | Vollreportage
- RB Leipzig – Hamburger SV, Reporter: Thomas Kunze
Sonntag | 17.30 Uhr | Vollreportage
- SV 07 Elversberg – FC Bayern München, Reporter: Sven Roland