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Starke Meinungen

Nach AfD-Wahlsieg: Suche nach Schuldigen

Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit den 43,8 für die AfD sucht die Berliner Spitzenpolitik nach Schuldigen. "Ohne den Nährboden, den ihr die anderen Parteien bereitet haben, könnten die Handwerker des Rechtsextremismus ihre Werkzeuge eigentlich an den Nagel hängen", meint Markus Feldenkirchen. Aber auch die AfD-Wähler sollte man nicht einfach als "arme, wütende Opfer einer suboptimalen Politik davonkommen lassen", so der Hauptstadtjournalist.  |  audio

Sachsen-Anhalt: "Riesen-Dilemma" für CDU möglich

"Am wahrscheinlichsten erscheint mir, dass es nicht für die AfD und die absolute Mehrheit reicht", meint Markus Feldenkirchen mit Blick auf die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am Sonntag. Dann würden sich alle Augen auf die CDU richten, so der Hauptstadtjournalist: "Die steht dann vor dem allergrößten Dilemma."  |  audio

Die Nato, Trump - und grüne Männer

Turbulenter Nato-Gipfel in Ankara: Denkwürdige Auftritte von US-Präsident Trump und doch gab es wegweisende Resultate. Dennoch: "Es ist schwierig und unwürdig, wenn sich alle Erwachsenen im Raum nach dem einzigen flegelhaften Kleinkind ausrichten müssen", sagt Hauptstadtjournalist Markus Feldenkirchen. Ansonsten in dieser Woche: Die Grünen suchen männliche Mitglieder. Und: Das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg stoppt vorerst eine umstrittene Honorarkürzung für Psychotherapeuten.  |  audio

Eigentor und Reformpaket

Auch im politischen Berlin spielte das WM-Aus eine Rolle. "Was für ein Spiel!", hatte Friedrich Merz euphorisch nach der Niederlage gegen Paraguay gepostet und damit ein ziemliches Eigentor geschossen. Ansonsten in dieser Woche: Das BSW biedert sich bei der AfD an und die schwarz-rote Koalition legt ein umfangreiches Reformpaket vor. "Diese Bundesregierung hat bewiesen, dass sie handlungsfähig, weil kompromissfähig ist", sagt Hauptstadtjournalist Markus Feldenkirchen.  |  audio

Vorschläge der Rentenkommission: "Eine echte Reform"

"Geprägt von einem kleinen Wunder, einer beinahe unglaublichen Entwicklung in der Berliner Politik" war die Woche in der Hauptstadt, meint Markus Feldenkirchen mit Blick auf die Vorschläge der Rentenkommission, die am Dienstag vorgestellt wurden. "Unterm Strich sind diese Vorschläge ziemlich klug, zeitgemäß, innovativ - sie sind eine echte Reform - und die möchte der Kanzler jetzt flugs umsetzen", so der Hauptstadtjournalist.  |  audio

Merz, Merkel und Milliardenauftrag

Das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran prägte auch die politische Woche in Berlin. Hauptstadtkorrespondent Markus Feldenkirchen vermisst allerdings eine klare Haltung des Bundeskanzlers in diesem Konflikt. Ansonsten in dieser Woche: Angela Merkel als Überraschungsgast bei der Einweihung des Obama-Museums in Chicago und positive Nachrichten aus der Wirtschaft - ein Milliardenauftrag in Zusammenhang mit der Energiewende geht an die Rostocker Neptun-Werft.  |  audio

Spargel essen und Vertrauen stiften

Die politische Woche in Berlin war geprägt von "der gefühlt 136. Neuauflage des Versuchs, eine gewisse Nähe und sogar Vertrauen zu stiften zwischen CDU, CSU und SPD", meint Hauptstadtjournalist Markus Feldenkirchen.  |  audio

Pleite, Profit und Perspektive

Enttäuschung bei der Bundesregierung – Deutschland ist mit seiner Bewerbung um einen nicht ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat gescheitert. Hauptstadtkorrespondent Markus Feldenkirchen über die Abstimmung, die Hintergründe und die übrige politische Woche in Berlin: Deutsche Wirtschaftsvertreter in Sankt Petersburg und eine Perspektive für Friedensgespräche im Krieg gegen die Ukraine.  |  audio

Gefährliche Gerüchteküche

"Ein ganz fieses und gefährliches Gerücht, gefährlich zumindest für unseren Bundeskanzler" hat die politische Woche in Berlin geprägt, sagt Hauptstadtjournalist Markus Feldenkirchen. Das Gerücht besagt, Friedrich Merz könne bald schon abgelöst werden als Kanzler - und zwar von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst.  |  audio

Modernes Deutschland verzweifelt gesucht

Die "sehr aufgeregte Suche nach einem modernen Deutschland, in dem es wirtschaftlich wieder rosiger aussieht und in dem es trotzdem halbwegs sozial bleibt" hat die politische Woche in Berlin geprägt, sagt Markus Feldenkirchen. Um nichts anderes ringe die schwarz-rote Bundesregierung, meint der Hauptstadtjournalist.  |  audio

Bundesregierung und Buckelwal

Wie stabil ist die schwarz-rote Bundesregierung an ihrem ersten Jahrestag? "Die Eskalationsspirale in den Abgrund bleibt intakt", sagt Hauptstadtjournalist Markus Feldenkirchen und vermisst eine "konstruktive Geisteshaltung" aller Beteiligten. Unterdessen scheitert die Entlastungsprämie im Bundesrat, die Steuerprognose ist suboptimal und Buckelwal Timmy sucht das Weite - die politische Woche in Kurzfassung.  |  audio

Kanzler und Vizekanzler unter "immensem Druck"

Das große Reformwochenende mit den Koalitionsspitzen wirkte in dieser Woche noch lange nach. Denn: "Da ging es auch zwischen Friedrich Merz und Lars Klingbeil heftig zu", berichtet Markus Feldenkirchen. "Wenn ein Kanzler und sein Vize so aneinandergeraten, dann zeigt das natürlich, unter welch immensem Druck die beiden stehen", so der Hauptstadtjournalist.  |  audio

"Unwürdiges Ringen" um Entlastung bei Spritpreisen

Angesichts der hohen Spritpreise gibt es innerhalb der Bundesregierung ein "leider etwas unwürdiges Ringen, ob man die Bürgerinnen und Bürger an der Tankstelle entlasten sollte - und wenn ja, wie", meint Markus Feldenkirchen. Bisher simuliere die Regierung nur, dass etwas geschehen solle, ohne tatsächlich etwas zu beschließen. "Das erweckt den Eindruck von Unfähigkeit", so der Hauptstadtjournalist.  |  audio

Lars Klingbeil und die "Reform-Ruck-Rede"

Nach den verheerenden Ergebnissen bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sucht die SPD nach neuen Wegen: Parteichef Lars Klingbeil versuchte es mit einer "Reform-Ruck-Rede, die selbst den Agenda-Kanzler Gerhard Schröder verblüfft haben dürfte", so Hauptstadtjournalist Markus Feldenkirchen.  |  audio

Landtagswahl in Baden-Württemberg: "Die Kirche im Dörfle lassen"

Die Nachwehen der Wahl in Baden-Württemberg waren in dieser Woche auch in Berlin sehr präsent - vor allem "der Kleinkrieg zwischen CDU und Grünen", so Markus Feldenkirchen. Nach der knappen Wahlniederlage wirft die CDU den Grünen eine "Schmutzkampagne und einen giftigen Wahlkampf" vor. "Man sollte die Kirche doch im Dörfle lassen", meint der Hauptstadtjournalist dazu.  |  audio

Iran und Wahlkampf im Südwesten

Die US-Angriffe auf den Iran, das Völkerrecht und die Bundesregierung: Spiegel-Journalist Markus Feldenkirchen vermisst bislang eine klare Positionierung des Bundeskanzlers und der Koalition. Ansonsten in dieser Woche: Die AfD ist gespalten in der Beurteilung der US-Angriffe und entwickelt Verschwörungstheorien. Und: Fairness im Wahlkampf vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg.  |  audio

Vetternwirtschaftsvorwürfe gegen die AfD: "Legal, aber unanständig"

"Es ist ja verrückt, wie immer neue Fälle von inzestuösen Beschäftigungsverhältnissen bekannt werden", sagt Markus Feldenkirchen über die Vorwürfe der Vetternwirtschaft, die gegen die AfD erhoben werden. Die Beschäftigungen seien zwar "formal legal, aber trotzdem absolut unanständig", meint der Hauptstadtjournalist.  |  audio

Präsident und politischer Aschermittwoch

Im politischen Berlin wurde in der vergangenen Woche fleißig darüber spekuliert, wer auf Frank-Walter Steinmeier im Amt des Bundespräsidenten folgen könnte: Spiegel-Journalist Markus Feldenkirchen auf WDR 2 über das heitere Präsidentinnenraten in der Hauptstadt. Und über die diversen - mehr oder minder peinlichen - Veranstaltungen zum politischen Aschermittwoch.  |  audio

"Suche nach der neuen Weltordnung" in München

"Auf dieser Konferenz findet in diesem Jahr nicht weniger als die Suche nach der neuen Weltordnung statt", sagt Markus Feldenkirchen über die Münchner Sicherheitskonferenz. Vor dem Hintergrund, dass die USA "als verlässlicher Partner oder gar als Schutzmacht schlicht ausgefallen" sei, "wäre es fantastisch, wenn Europa noch viel stärker als Team agieren würde", so der Hauptstadtjournalist.  |  audio